Gewerkschaftschef Bsirske will Aufsichtsrat der Deutschen Bank bleiben – auch nach seiner Verdi-Amtszeit
Denkt nicht ans Aufhören bei der Deutschen Bank.
Frankfurt Bei Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Bank mag es derzeit viel Wandel geben. Doch beim Arbeitnehmerblock im Aufsichtsrat bleibt alles beim Alten: Verdi-Chef Frank Bsirske will auch nach seiner Zeit an der Spitze der Dienstleistungsgewerkschaft Aufsichtsrat der Deutschen Bank bleiben. „Er bleibt für die Wahlperiode im Amt, das ist definitiv“, sagte eine Verdi-Sprecherin dem Handelsblatt auf Anfrage. Bsirskes Aufsichtsrats-Mandat endet 2023.
Verdi widersprach damit anderslautenden Angaben, die seit Längerem kursieren. Hintergrund dafür ist das nahe Ende von Bsirskes Zeit an der Verdi-Spitze. Der Gewerkschafter hat angekündigt, auf dem Verdi-Bundeskongress Ende September nicht wieder für den Vorsitz zu kandidieren.
Mehrere Deutsche-Bank-Insider hatten dem Handelsblatt gesagt, Bsirske plane dann auch seinen Rückzug aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Sein Nachfolger werde sein Ersatzkandidat auf der Wahlliste, Jens Schubert, der Leiter der Verdi-Rechtsabteilung. Eine Quelle nannte als Zeitpunkt das Jahresende.
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