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Gewinneinbruch Raiffeisen Bank schraubt Ausblick runter

Nach einem Gewinneinbruch korrigiert die Raiffeisen Bank ihren Ausblick nach unten. Das Ergebnis liegt allerdings über den Erwartungen. Aus Ungarn will sich Raiffeisen trotz Verlusten nicht zurückziehen.
24.11.2011 Update: 24.11.2011 - 12:25 Uhr Kommentieren
Eine Filiale der Bank im ungarischen Budapest. In Ungarn hat Raiffeisen große Verluste angehäuft. Quelle: dpa

Eine Filiale der Bank im ungarischen Budapest. In Ungarn hat Raiffeisen große Verluste angehäuft.

(Foto: dpa)

Wien Die Raiffeisen Bank International hat nach einem Gewinneinbruch im dritten Quartal ihren Ausblick leicht nach unten revidiert. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern werde mittelfristig bei 15 statt der bislang angepeilten 15 bis 20 Prozent liegen, teilte die Bank mit. Zudem belaste die maue Entwicklung in Teilen Osteuropas das Institut.

Während die Bank den Höchststand an faulen Krediten bislang im zweiten Halbjahr erwartet hat, sei dieser nun nicht mehr abschätzbar. Zudem sei eine Firmenwertabschreibung in der Ukraine nicht auszuschließen. Im dritten Quartal schrumpfte der Gewinn des Instituts auf 130 Millionen Euro von 311 im Vorjahreszeitraum - und lag damit über den Erwartungen von Analysten.

Die strengeren Kapitalanforderungen der Aufseher will die Bankengruppe, zu der neben der RBI die Mutter RZB gehört, mit einem Bündel von Maßnahmen erfüllen, die insgesamt bis zu 3,6 Milliarden Euro bringen sollen. Dazu zählt neben der Wandlung von Partizipationskapital die Reduktion von Kreditrisikoaktiva und die Einbehaltung von Gewinnen.

Trotz massiver Verluste will sich die Bank nicht aus ihrem Standort Ungarn zurückziehen. Es sei zwar denkbar, dass sich das Institut aus dem ein oder anderen Markt verabschiede, sagte Bankchef Herbert Stepic am Donnerstag auf der Pressekonferenz. In Ungarn sehe er im Moment dafür aber keinen Anlass. Die RBI erwartet im laufenden Jahr in Ungarn einen Verlust von 320 Millionen Euro. Im vierten Quartal sei daher eine „substanzielle Rekapitalisierung“ geplant.

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