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Gewinnplus bei Commerzbank Blessing war fleißig bei faulen Krediten

Die Commerzbank steigert sich im zweiten Quartal. Das Geldhaus gewinnt Kunden hinzu und verdient mit dem Privatkundengeschäft auch mehr. Doch vor allem weniger Rückstellungen treiben den Gewinn.
07.08.2014 Update: 07.08.2014 - 08:28 Uhr 2 Kommentare
Commerzbank-Chef Martin Blessing: Ende der Krise? Quelle: dpa

Commerzbank-Chef Martin Blessing: Ende der Krise?

(Foto: dpa)

Frankfurt Der beschleunigte Abbau von Altlasten hilft der Commerzbank auf die Sprünge. Die Risiken im Geschäft mit Schiffs-, Immobilien- und Staatsfinanzierungen hätten sich deutlich reduziert, erklärte das Geldhaus am Donnerstag. Dadurch vervierfachte sich der Gewinn vor Steuern im zweiten Quartal auf 257 Millionen Euro und übertraf die Erwartungen der Experten.

Unter dem Strich stand ein Gewinn von 100 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es lediglich 40 Millionen Euro. Im ersten Vierteljahr hatte die Bank mit 200 Millionen Euro jedoch noch das Doppelte verdient.

Im Konzern ging die Risikovorsorge für faule Kredite auf 257 (Vorjahr: 537) Millionen Euro zurück. Auch im Gesamtjahr sollen die Rückstellungen für faule Kredite nun „spürbar“ unter dem Vorjahresniveau von 1,75 Milliarden Euro liegen. Nach sechs Monaten waren es weniger als eine halbe Milliarde Euro.

Die Commerzbank lässt ihre Kredite für Schiffe, gewerbliche Immobilien und die öffentliche Hand seit zwei Jahren auslaufen. Dabei will sie nun noch schneller vorankommen. Bis 2016 soll das Volumen der internen Bad Bank auf 67 Milliarden Euro abschmelzen. Ende Juni waren es noch 92 Milliarden Euro, nachdem die Bank ihre Immobilien-Kredite in Spanien und Japan sowie zum Teil in Portugal verkauft hat – insgesamt 5,1 Milliarden Euro. Dabei kam sie mit einem Verlust von 71 Millionen Euro davon und setzte 200 Millionen Euro Kapital frei, das in das Kerngeschäft gesteckt werden kann.

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    Bisher hatte sich Vorstandschef Martin Blessing bis 2016 einen Abbau auf 75 Milliarden Euro vorgenommen. Nun sollen von 24 Milliarden Euro an Immobilien- und 13 Milliarden Euro an Schiffskrediten Ende 2016 insgesamt nur 20 Milliarden Euro übrig bleiben. Die nach und nach auslaufenden Staatsfinanzierungen sollen von selbst auf 47 von 55 Milliarden Euro abschmelzen.

    Trotz der Fortschritte sorgt die Bad Bank unter Beobachtern für Unsicherheiten beim Blick auf den laufenden Gesundheitscheck der EZB. Insbesondere Schiffskredite könnten zusätzlichen Kapitalbedarf hervorrufen, befürchten manche Experten.

    Commerzbank sieht sich gut gerüstet
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    2 Kommentare zu "Gewinnplus bei Commerzbank: Blessing war fleißig bei faulen Krediten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Guten Morgen,

      ich kann nur gute Nachrichten erkennen!
      Ob nun 100 Millionen oder nur 40 Millionen Gewinn, wichtig ist dass unter dem Strich was übrig bleibt, damit alle im Getriebe überleben können. Es hat den Anschein, dass die COBA mit der Annahme des Schutzschirmes die richtige Entscheidung getroffen hat. Riesige Investitionen sind in den Aufbau einer neuen zukunftsfähigen Bank geflossen, die die Zeichen der Zeit erkannt hat - Return on Investment.
      Sind die Risiken fauler Kredite, durch eine restriktive Kreditvergabe tatsächlich geringer geworden (was ja beweisbar sein wird) und der Finanzvorstand kann das dementsprechend begrüngen (wovon man ausgehen darf, schreibt das Handelsrecht eine Reduzierung der Rückstellungen vor (da hat das Unternehmen kein Wahlrecht).
      Ich kenne zwar das Problem meines Vorkommentators nicht genau, aber falls er eines mit Frauen haben sollte kann ich ihm nur noch empfehlen es mal mit Männers zu probieren.

      Beste Grüße

      Frau


    • Die Commerzbank ist vollkommen "politisch verwurschtelt". Eine Bank mit "Frauen als Werbeprojektion in Führungsetagen", weil ja Männer angeblich nicht mit Geld umgehen können, wie man im TV sehen darf.

      Die Griechen-Anleihen wurden der CoBa von Schäuble und BAFIN aufgezwungen, dann kam der verordnete Schuldenschnitt, sodass die CoBa riesige Verluste einstreichen musste.

      Anschliessend hat die Politik verloigenerweise auf die CoBa eingedroschen, wie unfähig ihr Management angeblich sei (Gierbänker versagen).

      Mit der CoBa ist es ein hoffn8ungsloses verlogenes Theater und gibt einen Vorgeschmack auf die EU-Bankenunion, wo Politiker und Frauen immer mehr "steuernd eingreifen".

      Gut' NAcht CoBa.

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