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Premium Griechenlands Banken Nach der Krise ist vor der Krise

Die Krisensymptome nehmen besorgniserregend zu: Sparer ziehen Geld bei den griechischen Banken ab, zugleich steigt die Zahl fauler Kredite. Banker sehen einen Zusammenhang mit den festgefahrenen Gläubigerverhandlungen.
22.02.2017 - 06:16 Uhr
45 Prozent der ausgereichten Darlehen in Griechenland gelten als notleidend. Quelle: Getty Images; Per-Anders Pettersson
Zeus-Tempel in Athen

45 Prozent der ausgereichten Darlehen in Griechenland gelten als notleidend.

(Foto: Getty Images; Per-Anders Pettersson)

Athen Seit Monaten ringt Griechenland mit seinen Geldgebern um den Abschluss der laufenden Reformprüfung und die Freigabe weiterer Hilfskredite. Auch nach dem Treffen der Euro-Finanzminister vom Montag zeichnet sich keine rasche Einigung bei den Verhandlungen ab. Die Hängepartie wirft die Banken bei der Rückkehr zur Profitabilität zurück.

Das zeigt eine ganze Reihe von Krisensymptomen: Die Bereinigung der Kreditbücher stockt. Zugleich schwinden die Einlagen. Das könnte weitere Kapitalerhöhungen erfordern – womöglich mit Haftung von Aktionären und Gläubigern.

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