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Großbank ABN Amro Niederländische Regierung verschiebt Privatisierung

Die Regierung in Den Haag hat die Privatisierung der staatlichen Großbank ABN Amro verschoben. Grund dafür ist ein Streit um die Gehaltserhöhungen der Bankmanager – sie erhalten mehrheitlich 100.000 Euro mehr.
27.03.2015 - 13:14 Uhr Kommentieren
ABN Amro wurde 2008 in der Finanzkrise verstaatlicht. Quelle: Reuters
Hauptsitz der ABN Amro in Amsterdam

ABN Amro wurde 2008 in der Finanzkrise verstaatlicht.

(Foto: Reuters)

Amsterdam Nach dem Streit über Gehaltserhöhungen bei den meisten Managern schiebt die niederländische Regierung die Privatisierung der verstaatlichten Großbank ABN Amro auf die lange Bank.

Zwar habe er ursprünglich eine Entscheidung in den ersten drei Monaten des Jahres treffen wollen, doch angesichts der Gehälter-Debatte verschiebe er dies, teilte Finanzminister Jeroen Dijsselbloem am Freitag mit. Über den Kurznachrichtendienst Twitter teilte das Büro von Dijsselbloem mit, es sei mehr Ruhe vonnöten, bevor größere Schritte getätigt werden könnten.

ABN Amro wurde 2008 in der Finanzkrise verstaatlicht. Der Steuerzahler musste dafür 24 Milliarden Euro aufbringen. Erst in dieser Woche hatte der Aufsichtsrat beschlossen, die Gehälter der meisten Manager um jeweils 100.000 Euro zu erhöhen. Nur Firmenchef Gerrit Zalm ist davon ausgenommen.

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