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Großbank Lloyds Großbritannien treibt Anteilsverkauf voran

Mehr als 40 Prozent der Anteile hatte Großbritanniens Regierung während der Finanzkrise an der Großbank Lloyds übernommen. Kostenpunkt: Rund 28 Milliarden Euro. Nun werden die Aktien wieder verkauft – mit Erfolg.
25.09.2015 - 14:17 Uhr
Die britische Regierung verkauft ihre Lloyds-Anteile wieder. Quelle: ap
Britische Großbank Lloyds

Die britische Regierung verkauft ihre Lloyds-Anteile wieder.

(Foto: ap)

London Die britische Regierung hat sich von weiteren Aktien der Großbank Lloyds getrennt. Der staatliche Anteil sei auf knapp zwölf Prozent gesunken, teilte das Londoner Finanzministerium am Freitag mit. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise hatte die britische Regierung mehr als 40 Prozent der Anteile übernommen und das angeschlagene Geldhaus mit 20,5 Milliarden Pfund (heute rund 28,4 Milliarden Euro) gestützt.

Seit September 2013 stößt der Staat die Lloyds-Aktien aber in kleinen Schritten wieder ab. Mit dem jüngsten Verkauf belaufen sich die Einnahmen daraus auf nunmehr rund 15 Milliarden Pfund, wie das Ministerium weiter mitteilte. Damit seien fast Dreiviertel der damals eingesetzten Steuergelder in die Regierungskassen zurückgeflossen.

Die Stars der Bankenwelt
Beste Devisenbank: Citibank
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Das US-Magazin „Global Finance“ hat für seine Rangliste der besten Banken 2015 Banken mehrerer Länder unter die Lupe genommen. In die Wertung flossen dabei objektive Kriterien wie das Wachstum des verwalteten Vermögens oder die Profitabilität ebenso ein wie subjektive Einschätzungen von Bankberatern oder Analysten. Die Gewinner wurden in zwölf Kategorien gekürt.

In der Kategorie beste Devisenbank wurde die Citibank ausgezeichnet. Die Marktkapitalisierung erreichte in diesem Jahr 155,8 Milliarden Dollar.

(Foto: AFP)
Beste islamische Bank: Al Baraka Bank
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Die Al Baraka Bank mit Sitz in Bahrain ist für „Global Finance“ das beste islamische Finanzinstitut. Die Bank verfüge über eine starke Präsenz im mittleren Osten und Nordafrika mit Standorten in Libyen, Tunesien, Sudan, Algerien, Libanon und Ägypten. Außerdem unterhält die Bank Niederlassungen in Südafrika, Indonesien, Pakistan und der Türkei. Die Marktkapitalisierung der Al Baraka Bank wurde in diesem Jahr auf 1,21 Milliarden Dollar beziffert.

(Foto: Screenshot Facebook)
Cash Management: Citigroup
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Auch im Cash Management sieht „Global Finance“ die Citibank an der Spitze. Die entsprechende Sparte der Bank verfügt über eine beeindruckende Kundenliste mit multinationalen Firmen und auch Finanzinstituten.

(Foto: AFP)
Bester Handelsfinanzierer: HSBC
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In der Kategorie „Bester Handelsfinanzierer” kann die britische HSBC punkten. HSBC gehört nicht nur zu den größten Unternehmen der Welt sondern ist auch Europas größte Bank. Ermöglicht wurde dies vor allem durch eine Marktkapitalisierung von 140,9 Milliarden Dollar.

(Foto: ap)
Beste Sub-Depotbank: Citibank
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Und in noch einer Kategorie siegt die Citibank. Als beste Sub-Depotbank sieht „Global Finance“ das Geldhaus ganz vorne. Die US-Großbank verfüge vermögensrechtlich über das größte Depot-Netzwerk der Welt. Die Marktkapitalisierung der US-Großbank erreichte in diesem Jahr umgerechnet 155,8 Milliarden Dollar.

(Foto: AFP)
Beste Investmentbank: JP Morgan
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In der Kategorie beste Investmentbank wurde die US-Bank JP Morgan ausgezeichnet. Mit Einnahmen von 1,093 Milliarden Dollar allein durch Anleihe-Geschäfte ist die Bank in diesem Bereich die Nummer eins. Das Geldhaus ist die größte Bank der USA und laut „Forbes“ das weltweit zweitgrößte börsennotierte Unternehmen. Die Marktkapitalisierung der Bank erreichte 2015 231,4 Milliarden Dollar.

(Foto: dpa)
Beste Depotbank: Bank of New York Mellon
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Mit einer verwalteten Vermögenssumme von mehr als 27 Milliarden Dollar ist die Bank of New York Mellon laut „Global Finance“ die größte Depotbank der Welt. Die Marktkapitalisierung der US-Bank erreichte in diesem Jahr 43,2 Milliarden Dollar.

(Foto: Reuters)

Die Erlöse aus dem aktuellen Aktienverkauf sollten zum Abbau öffentlicher Schulden eingesetzt werden, fügte das Finanzministerium hinzu. Lloyds strebt im kommenden Jahr die vollständige Rückführung in ein Privatunternehmen an.

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