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Gutes Geschäftsjahr Privatbank Metzler bleibt optimistisch

Das Bankhaus Metzler gilt als eine der ersten Adressen in der deutschen Bankenlandschaft - und kann auch 2013 ein gutes Geschäftsergebnis vorlegen. Auch die Krisenpuffer der Bank sind gestiegen.
27.05.2014 - 13:55 Uhr Kommentieren
Adresse mit Tradition: Der Eingang zum Bankhaus Metzler in Frankfurt. Quelle: dpa

Adresse mit Tradition: Der Eingang zum Bankhaus Metzler in Frankfurt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Privatbank Metzler ist nach einem guten Geschäftsjahr 2013 weiterhin in der Erfolgsspur. Trotz des herausfordernden Kapitalmarktumfelds hätten sich alle Geschäftsfelder im vergangenen Jahr günstig entwickelt, erklärte der für das operative Geschäft zuständige Partner des Bankhauses B. Metzler seel. Sohn & Co., Emmerich Müller, am Dienstag bei der Bilanzvorlage in Frankfurt. Man sei auch für 2014 optimistisch gestimmt und werde darin durch die Ergebnisse aus den ersten fünf Monaten dieses Jahres bestätigt.

Für 2013 wies das 1674 gegründete Institut einen zum Vorjahr um rund 4 Millionen Euro gestiegenen Jahresüberschuss von 26,3 Millionen Euro aus. 24 Millionen Euro steckte das in Familienhand befindliche Haus in seine Krisenpuffer, an die Eigner werden traditionell 2,3 Millionen Euro pro Jahr ausgeschüttet. Das Geschäftsvolumen der Privatbank war von rund 4,7 Milliarden Euro auf 4,5 Milliarden Euro zurückgegangen.

Das ausgewiesene Eigenkapital wuchs in der Jahresfrist um 18 Prozent auf 160 Millionen Euro, wie Müller weiter berichtete. Zusammen mit dem Fonds für allgemeine Bankrisiken mit 40 Millionen Euro seien damit erstmals in der Geschichte 200 Millionen Euro Eigenmittel ausgewiesen worden. Sie bestünden ausschließlich aus hartem Kernkapital, fügte Müller hinzu. Für bestehende und künftige Anforderungen der Bankenaufsicht sehe man sich gut gerüstet.

Deutschlands traditionsreichste Privatbanken
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Mit ihrem Geld wurden Könige gewählt und Kriege finanziert. Privatbankiers haben zum Teil schon vor 500 Jahren große Vermögen verwaltet. Heute kümmern sich die exklusiven Geldhäuser hauptsächlich um die Gelder von betuchten Privatkunden. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Zahl der unabhängigen Institute in Deutschland von 1400 auf rund ein Dutzend zurückgegangen. Und mit der Notübernahme von Sal. Oppenheim durch die Deutsche Bank verlor auch das prominenteste und finanzstärkste private Institut in Deutschland seine Unabhängigkeit.

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Sal. Oppenheim

Mit 40.000 Talern in bar und 50.000 Talern in Wertpapieren gründete der 17-jährige Salomon Oppenheim Jr. im Jahr 1789 ein Kommissions- und Wechselhaus in Bonn. Mehr als 220 Jahre und einige Umzüge später sitzt die Privatbank nun in Köln und beschäftigt rund 4300 Mitarbeiter. Sie zählte zu den größten unabhängigen Privatbanken Europas, bis die Deutsche Bank sie 2010 in der Not übernahm. Im Jahr 2008 schrieb die Bank zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg rote Zahlen. Im Jahr 2011 verfügte Sal. Oppenheim über eine Bilanzsumme von 7,1 Milliarden Euro.

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Berenberg-Bank

Um ihr Vermögen müssen die persönlich haftenden Gesellschafter der Berenberg-Bank derzeit nicht bangen: Eine Eigenkapitalrendite von 40,1 Prozent und ein Überschuss von 56 Millionen Euro im vergangenen Jahr dürfte sie ruhig schlafen lassen. Die Berenberg-Bank nennt sich selbst die älteste Privatbank Deutschlands. Sie ging aus einem familiengeführten Hamburger Handelshaus hervor, das 1590 gegründet wurde. Sie verfügt über eine Bilanzsumme von 3,95 Milliarden Euro (2011). Mittlerweile beschäftigt die „Joh. Berenberg, Gossler & Co.“ 1110 Mitarbeiter.

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Hauck & Aufhäuser Privatbankiers

Hauck & Aufhäuser ist zu 100 Prozent im Besitz privater Anteilseigner und der Unternehmerfamilien. Zu den Teilhabern gehören auch der ehemalige Merck-Chef Hans Joachim Langmann und Solarworld-Chef Frank Asbeck. Das Bankhaus wurde 1796 in Frankfurt gegründet. Der Bilanzgewinn der KGaA lag 2011 bei 12,9 Millionen Euro. Die Bilanzsumme betrug 3,02 Milliarden Euro. Hauck & Aufhäuser beschäftigt derzeit 590 Mitarbeiter.

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Bankhaus Lampe

Das Motto des Bankhaus Lampe lautet „Für Wenige Besonderes leisten“. Dem bleibt die Bank auch treu: Wenige, dafür wohlhabende Kunden bilden das Klientel. Gegründet wurde das heute in Bielefeld ansässige Unternehmen 1852 in Minden. Mittlerweile hat das Bankhaus Lampe 625 Mitarbeiter an 14 Standorten, darunter Dresden, Hamburg, Berlin und München. Hatte das Institut 2010 nur 14 Millionen Euro Jahresüberschuss, schrieb es im darauf folgenden Jahr 18 Millionen Euro Gewinn. Die Bilanzsumme bezifferte sich 2011 auf 3,05 Milliarden Euro.

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Fürstlich Castell'sche Bank, Credit-Casse AG

Die älteste Bank Bayerns wurde 1774 als „Gräflich Castell-Remlingen'sche Landes-Kredit-Casse“ gegründet. Nach der Erhebung in den Fürstenstand und der Übernahme einer anderen Castell'schen Bank heißt das Institut heute „Fürstlich Castell'sche Bank, Credit-Casse“. Der Hauptsitz ist mittlerweile in Würzburg. Die Bank befindet sich im alleinigen Besitz der Fürstenhäuser Castell-Rüdenhausen und Castell-Castell. Die Bilanzsumme liegt bei 1,05 Milliarden Euro (2011). Beschäftigt werden 308 Mitarbeiter in 12 Filialen.

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Merkur-Bank

Die Merkur-Bank engagierte sich in den 1990er-Jahren in der Republik Mosambik, was ihrem damaligen Vorsitzenden Siegfried Lingel den Titel Honorarkonsul von Mosambik einbrachte. Gegründet wurde die Bank 1959 von Zanwel Horowicz zusammen mit seiner Frau und seinem Bruder. 1986 stieg dann eine Investorengruppe um Siegfried Lingel ein. Seit 2004 ist die Hypo Tirol Bank beteiligt. Der Bilanzgewinn stieg im Jahr 2011 auf 2,1 Millionen Euro von 931.000 Euro im Jahr 2010.

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