Handelsblatt-Tagung in Berlin Deutsche Banken wollen viel lieber kooperieren statt fusionieren
Die LBBW ist eine von derzeit sechs Landesbanken in Deutschland. Ihr Chef Rainer Neske fordert auf der Handelsblatt-Jahrestagung „Zukunftsstrategien für Sparkassen“ mehr Zusammenarbeit unter den Instituten.
Berlin Geht es um Deutschlands Bankenlandschaft, fällt in Branchenstudien seit Jahren immer wieder derselbe Begriff: Deutschland sei „overbanked“. Es gebe zu viele Geldinstitute mit zu vielen Filialen und zu wenig Gewinn. Daher wird stets von einer notwendigen Konsolidierung geredet, von Fusionen, um neue wettbewerbsfähige Strukturen zu schaffen – weniger sei mehr. Der große Wurf ist bisher aber ausgeblieben.
Rainer Neske, seit mehr als einem Jahr Chef der Landesbank Baden Württemberg (LBBW), plädiert jetzt für einen Mittelweg: Man müsse neue Formen der Zusammenarbeit finden, die nicht notwendigerweise sofort in Fusionen mündeten, sagte Neske am Freitag auf der Handelsblatt-Jahrestagung „Zukunftsstrategien für Sparkassen“ in Berlin. Man müsse eine Diskussion darüber eröffnen, forderte er. Mehr Zusammenarbeit könne es beispielsweise bei der IT geben oder im Auslandszahlungsverkehr. „Da stehen wir in der Gruppe noch ganz am Anfang“, sagte Neske.
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