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Hauptversammlungsbeschlüsse Kirch-Anwälte gehen erneut gegen Deutschen Bank vor

Und sie tun es wieder: Die Anwälte des verstorbenen Medienzars Leo Kirch gehen gegen Beschlüsse der außerordentlichen Hauptversammlung der Deutschen Bank vor. Dabei fand diese nur wegen ihrer Beschwerden überhaupt statt.
04.07.2013 Update: 04.07.2013 - 11:51 Uhr 3 Kommentare
Der verstorbene Medienunternehmer Leo Kirch: Seine Anwälte gehen weiter gegen die Deutsche Bank vor. Quelle: dapd

Der verstorbene Medienunternehmer Leo Kirch: Seine Anwälte gehen weiter gegen die Deutsche Bank vor.

(Foto: dapd)

Düsseldorf Die Anwälte des verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch ziehen weiter gegen die Deutsche Bank zu Felde. Wie das Handelsblatt von Prozessbeteiligten erfuhr, fechten die Kirch-Anwälte jetzt sowohl die Beschlüsse der außerordentlichen Hauptversammlung im April als auch einige Beschlüsse der regulären Hauptversammlung, die am 23. Mai stattfand, an.

Am Landgericht Frankfurt wurden entsprechende Klagen eingereicht. Ein Sprecher des Gerichts bestätigte am Donnerstag den Eingang der Klagen (Az.: 3-05 O 151/13 und 3-05 O 172/13).

Die Kirch-Seite begründet die Anfechtung der Beschlüsse der außerordentlichen Hauptversammlung grundsätzlich mit der Verletzung der Informationsrechte der Aktionäre – und mit einer Formalie: Dem neuen Kirch-Anwalt in der Münchner Kanzlei Bub Gauweiler, Hans-Jürgen Wapler, sei der Zutritt zur außerordentlichen Hauptversammlung verwehrt worden. Ihm war lediglich eine Gästekarte ausgestellt worden, die kein Rederecht beinhaltete.

Seit Jahren torpedieren die Kirch-Anwälte die Hauptversammlungen der Deutschen Bank. Der Grund: Die Kirch-Seite macht das Institut für die Pleite des Medienkonzerns 2002 verantwortlich.

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    • dlm
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    3 Kommentare zu "Hauptversammlungsbeschlüsse: Kirch-Anwälte gehen erneut gegen Deutschen Bank vor"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Lt. Handelsblatt werden ja angeblich keine Kommentare wortlos gelöscht.

      Gelogen wird halt überall.

    • Die Deutsche Bank kann nicht genug verklagt werden. Ein seriöses Geldhaus ist dieses elende Krebsgeschwür schon lange nicht mehr.
      In meinem Bekanntenkreis gibt es jedenfalls keine infektiösen Banker mehr.
      `Systemrelevanz` als verschleiernde Scheinnotwendigkeit für die paar herausgeputzten Boni fressenden Metastasen in ihren Banktürmen in Frankfurt ist gestern.
      Juristische Chemotherapie und operative Zerlegung zur Regulierung nach den Finanzexzessen und Betrügereien der Deutschen Bank ist die kurative Lösung zur Genesung unseres deutschen und globalem Wirtschaftssystem.

    • na ja, die Kirch Anwälte bekommen Mio. Honorare. Dafür macht man alles. Und Hr. Bub kauft sich dann noch ein paar Villen u. Geschäftshäuser in Berlin dazu.
      Der Kirch war schon pleite bevor die DB dies äußerte. Der war wirklich kein Heiliger.

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