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Heta-Gläubiger Aufsicht soll „weiteren Schaden“ abwenden

Österreich will das Tafelsilber der „Bad Bank“ Heta verkaufen – doch die Gläubiger wehren sich. Der Notverkauf von Aktiva sichere keine optimale Verwertung für die Gläubiger, teilen die beauftragten Anwaltskanzleien mit.
21.07.2015 - 17:59 Uhr Kommentieren
Die „Bad Bank“ Heta ging 2014 aus der angeschlagenen Hypo Alpe Adria hervor. Quelle: dpa
Hypo Alpe Adria

Die „Bad Bank“ Heta ging 2014 aus der angeschlagenen Hypo Alpe Adria hervor.

(Foto: dpa)

Wien Gläubiger der österreichischen „Bad Bank“ Heta Asset Resolution AG verlangen die Schaffung eines Überwachungsgremiums, das vermeiden soll, „dass die Bundesregierung weiteren Schaden anrichtet“. Die Forderung entstammt einem Strategiepapier, das im Auftrag einer Gruppe von Anleihegläubigern von Rechtsanwälten erstellt wurde.

Der österreichische Staat als einziger Gesellschafter von Heta würde im Fall einer Insolvenz leer ausgehen und plane einen Notverkauf von Aktiva, mit dem keine optimale Verwertung für die Gläubiger erreicht werden könnte, heißt es in dem von den Anwaltskanzleien Kirkland & Ellis International LLP und Binder Grösswang erstellten Papier.

Welche deutschen Institute zittern müssen
L-Bank - zweistelliger Millionenbetrag
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Die staatliche Förderbank für das Land Baden-Württemberg soll bei der Heta, dem Nachfolgeinstitut der Hypo Alpe Adria, mit einem zweistelligen Millionenbetrag engagiert sein.

(Foto: PR)
DZ Bank - mittlerer zweistelliger Millionenbetrag
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Auch auf das Zentralinstitut der Genossen könnte durch den Schuldenschnitt ein Millionenverlust zukommen.

(Foto: Reuters)
DWS Investment - 275 Millionen Euro
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Die Deutsche Asset & Wealth Management Investment gehört zur Deutsche Bank Gruppe und könnte ebenfalls Millionen bei der Hypo Alpe Adria verlieren.

(Foto: PR)
NRW-Bank - 276 Millionen Euro
4 von 9

Die Förderbank des Landes NRW ist ebenfalls in Österreich engagiert gewesen.

(Foto: dpa)
Pimco - 292 Millionen Euro
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Die Allianz-Tochter Pimco ist im sonnigen Kalifornien zuhause. In Österreich droht Pimco nun durch den Schuldenschnitt ein Millionenverlust.

(Foto: Reuters)
FMS Wertmanagement - 295 Millionen Euro
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Die FMS – die Bad Bank der Hypo Real Estate in München – macht ihrem Namen alle Ehre, und muss um das Geld fürchten, das in der Hypo Alpe Adria steckt.

(Foto: dpa)
Düsselhyp - 348 Millionen Euro (Stand: Ende 2013)
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Die Düsseldorfer Hypothekenbank hat noch Altlasten der Hypo Alpe Adria in den Büchern. Für die Bank könnte das sogar zu einer Schieflage führen.

(Foto: picture alliance)

Österreich „hat über Jahre hinweg keine wirksame Corporate Governance sichergestellt und versucht nun, sich seiner Verantwortung zu entziehen, indem es die Vermögensgegenstände der Heta überstürzt liquidiert“, heißt es in dem Dokument, das Bloomberg News vorliegt.

Österreich sah sich 2009 gezwungen, die ehemalige Kärntner Staatsbank Hypo Alpe-Adria-Bank International AG in Bundesbesitz zu nehmen. Die Heta wurde gegründet, um deren toxische Vermögenswerte zu bündeln. Nachdem sie Hilfszahlungen von 5,5 Mrd. Euro geleistet hatte, entzog die Bundesregierung im März dem Institut seine Unterstützung. Gleichzeitig verhängten die Regulierer ein Schuldenmoratorium. Im Juni gab Heta eine Kapitallücke von 7 Mrd. Euro bekannt – und teilte mit, sie müsse in Insolvenz gehen, wenn die Gläubiger sich nicht an den Verlusten beteiligten.

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