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Hilfen für Dexia-Bank Frankreich zahlte bislang 6,6 Milliarden Euro

Eine Finanzspritze für Dexia: Frankreich musste bislang 6,6 Milliarden Euro für die Rettungsmaßnahmen für die französisch-belgische Krisenbank zahlen. Allerdings können die Kosten noch höher ausfallen.
18.07.2013 - 16:36 Uhr Kommentieren
Durch die Schuldenkrise geriet die Dexia-Bank ins Wanken und musste zunächst 2008 dann 2011 von Frankreich und Belgien vor dem Zusammenbruch gerettet werden. Quelle: AFP

Durch die Schuldenkrise geriet die Dexia-Bank ins Wanken und musste zunächst 2008 dann 2011 von Frankreich und Belgien vor dem Zusammenbruch gerettet werden.

(Foto: AFP)

Paris Die Rettungsmaßnahmen für die französisch-belgische Krisenbank Dexia haben Frankreich bislang 6,6 Milliarden Euro gekostet. Die Kosten für den französischen Staat könnten aber noch höher ausfallen, wenn eine neue Kapitalspritze für das Finanzinstitut notwendig werde, heißt es in einem am Donnerstag vorgestellten Bericht des französischen Rechnungshofs in Paris. Das Risiko, dass die Bank einer neuen Rekapitalisierung bedürfe, sei "nicht zu vernachlässigen". Laut dem Bericht sind die Kosten für den belgischen Staat "mindestens" so hoch wie für Frankreich.

Die Dexia-Bank geriet durch die Euro-Schuldenkrise ins Wanken und musste 2008 und dann nochmals im Oktober 2011 von Frankreich und Belgien vor dem Zusammenbruch gerettet werden. Ende 2012 gewährten beide Länder eine neue Finanzspritze von 5,5 Milliarden Euro. Das Kerngeschäft der Dexia wird nun abgewickelt, der belgische Zweig Belfius und der französische Zweig Dexia Municipal Agency sollen aber zuvor abgespalten werden und erhalten bleiben.

In seinem Bericht wirft der Rechnungshof der Dexia-Bank vor, auch dann eine riskante Wachstumsstrategie gefahren zu haben, als es 2007 erste Anzeichen der Krise gegeben habe. Diese Zeichen hätten die Bank zur "Vorsicht" anhalten müssen, was aber nicht geschehen sei.

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