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Hypo Alpe Adria NordLB bangt um 380 Millionen Euro

Die NordLB muss zittern: Insgesamt 380 Millionen Euro hat die Landesbank bei der Hypo Alpe Adria im Feuer. Sie ist nicht das einzige deutsche Institut, das sorgenvoll nach Österreich blickt.
13.03.2015 - 18:59 Uhr Kommentieren
n Deutschland halten zahlreiche Finanzinstitute Hypo-Anleihen und blicken deshalb sorgenvoll nach Österreich. Quelle: Reuters
Hypo-Krise könnte sich ausbreiten

n Deutschland halten zahlreiche Finanzinstitute Hypo-Anleihen und blicken deshalb sorgenvoll nach Österreich.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die NordLB muss wegen des Schuldenmoratoriums bei der österreichischen Krisenbank Hypo Alpe Adria zittern. Das Institut besitze Hypo-Anleihen in Höhe von 380 Millionen Euro, teilte die drittgrößte deutsche Landesbank am Freitag mit. Für die Anleihen, von denen 245 Millionen Euro bei der Tochter Deutsche Hypo liegen, gebe es eine Garantie des Bundeslands Kärntens.

Die NordLB hofft, dass Kärnten im Notfall einspringt, hat aus Vorsichtsgründen jedoch wie viele andere Banken Ende 2014 Rückstellungen gebildet. Die meisten Institute haben etwa ein Drittel ihrer Forderungen abgeschrieben.

Die NordLB habe trotz der Rückstellungen 2014 ihr Ziel erreicht, den Vorsteuergewinn von 161 Millionen Euro aus dem Vorjahr zu übertreffen, betonte die Bank. Das ist jedoch nicht überraschend, da das Institut schon in den ersten neun Monaten auf 364 Millionen Euro kam. Die NordLB hat die Hypo-Bonds im Zeitraum bis 2008 erworben und behält sich rechtliche Schritte vor, falls die Österreicher sie nicht zurückzahlen.

In Deutschland halten zahlreiche Finanzinstitute Hypo-Anleihen und blicken deshalb sorgenvoll nach Österreich. Die dortige Finanzaufsicht hat eine Kapitallücke bei der Hypo-Bad-Bank Heta entdeckt und Anfang März angeordnet, die Rückzahlung ausstehender Anleihen bis Ende Mai 2016 zu stoppen. Mit diesem Schritt verschafft sich die Alpenrepublik Zeit, um mit den Gläubigern über einen Schuldenschnitt zu verhandeln.

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