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Premium Hypo Alpe Adria Schadensbegrenzung auf bayerisch

Österreich und Bayern einigen sich im Streit um die frühere Tochter Hypo Alpe Adria auf eine Kaution. Bayerns Finanzminister Markus Söder spricht von einer seriösen Lösung. Zukünftige Auswirkungen bleiben aber vage.
08.07.2015 - 14:42 Uhr
BayernLB-Chef Riegler (v. r. n. l.), Bayerns Finanzminister Söder, Verhandlungsführer Weidenbusch und Bayerns Sparkassenchef Netzer. Quelle: dpa
Deal mit Österreich

BayernLB-Chef Riegler (v. r. n. l.), Bayerns Finanzminister Söder, Verhandlungsführer Weidenbusch und Bayerns Sparkassenchef Netzer.

(Foto: dpa)

München, Frankfurt Es ist eine Überraschung: Nach wochenlangen Geheimverhandlungen haben sich Österreich und Bayern auf einen Generalvergleich geeinigt. Sie legen damit ihren erbitterten Milliardenstreit über das Erbe der Skandalbank Hypo Alpe Adria bei. Den Deal haben die Politiker eingefädelt, die beiden betroffenen Banken, die BayernLB und ihre frühere österreichische Tochter, saßen nicht mit am Verhandlungstisch.

Österreich überweist nun 1,23 Milliarden Euro auf ein Konto des Freistaats Bayern. Es handelt es sich um eine Art Kaution: Bayern wird den Betrag an Österreich zurückzahlen, wenn die BayernLB bei der Abwicklung der Bad Bank Heta, in der die nicht lebensfähigen Teile der Hypo Alpe aufgegangen sind, auch so viel Geld erhält. Damit bekommt die Münchner Landesbank, die ihrer früheren Tochter einst 2,7 Milliarden Euro gegeben hatte, auf jeden Fall die vereinbarte Milliardensumme – möglicherweise auch mehr.

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