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Hypothekenkredite US-Regierung plant weitere Zivilklagen gegen Banken

JP Morgan hat einem Vergleich mit den US-Behörden zugestimmt, nun müssen weitere Banken Klagen der US-Regierung fürchten. Der Justizminister hält auch die Affäre um manipulierte Referenzzinssätze für noch nicht beendet.
04.12.2013 - 20:13 Uhr Kommentieren
Welche und wie viele Institute betroffen sind, sagt Eric Holder, der US-Justizminister, nicht. Auch sei schwer abzuschätzen, ob man sich außergerichtlich einigen könne. Quelle: ap

Welche und wie viele Institute betroffen sind, sagt Eric Holder, der US-Justizminister, nicht. Auch sei schwer abzuschätzen, ob man sich außergerichtlich einigen könne.

(Foto: ap)

Washington Banken müssen Anfang kommenden Jahres mit weiteren Zivilklagen des US-Justizministeriums rechnen. Betroffen seien Institute, die fehlerhafte immobilienbesicherte Wertpapiere verkauft hätten, sagte Justizminister Eric Holder am Mittwoch in einem Reuters-Interview. Dabei werde der jüngste Vergleich mit JP Morgan im Volumen von 13 Milliarden Dollar als Muster dienen. Welche und wie viele Institute betroffen sind, sagte Holder nicht. Auch sei schwer abzuschätzen, ob man sich außergerichtlich einigen könne. Sein Ministerium sei mit den betroffenen Finanzinstituten in Kontakt.

Auch die Affäre um Manipulationen von Referenzzinssätzen hält Holder nach eigenen Worten trotz der von der EU verhängten Rekordstrafe noch nicht für ausgestanden. Ermittler in den USA und Europa arbeiteten in der Angelegenheit weiter.

JP Morgan hatte im November einem Vergleich zugestimmt, um unter Ermittlungen verschiedener Behörden einen Schlussstrich zu ziehen. Das Institut bündelte vor der Finanzkrise wie seine Konkurrenten Hauskredite und verkaufte diese als Wertpapiere an Investoren. Nach dem Platzen der US-Immobilienblase wurden viele Papiere praktisch wertlos. Einige Käufer, darunter Banken, gerieten in finanzielle Schwierigkeiten und mussten vom Staat gerettet werden.

US-Behörden haben wegen des Verkaufs von Hypothekenkrediten zahlreiche internationale Banken ins Visier genommen, darunter die Deutsche Bank. Deutschlands größtes Institut hat für Rechtsstreitigkeiten mehr als vier Milliarden Euro zurückgelegt. In Finanzkreisen wird aber immer wieder betont, dass Rückschlüsse von JP Morgan auf die Deutsche Bank schwierig seien.

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