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Immobilienfinanzierer Aareal Bank liebäugelt wieder mit der Westimmo

Die Aareal Bank ist offenbar am Immobilienfinanzierer Westimmo interessiert. Das Wiesbadener Institut zählt angeblich zu den Bietern im neu belebten Verkaufsprozess. Es geht um etwas mehr als 300 Millionen Euro.
07.07.2014 - 18:40 Uhr Kommentieren
Gebäude der Aareal Bank Group in Wiesbaden. Die Aareal war vor Jahren schon einmal an der Westimmo interessiert. Quelle: PR

Gebäude der Aareal Bank Group in Wiesbaden. Die Aareal war vor Jahren schon einmal an der Westimmo interessiert.

(Foto: PR)

Frankfurt Die Aareal Bank hat Finanzkreisen zufolge abermals ein Auge auf den Immobilienfinanzierer Westimmo geworfen. Das Wiesbadener Institut zähle neben dem Sparkassen-Immobilienspezialisten Berlin Hyp und den Finanzinvestoren Blackstone, KKR und Apollo zu den Bietern im neu belebten Verkaufsprozess, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Die Preisvorstellungen lägen bei etwas mehr als 300 Millionen Euro. Das wäre ein Abschlag auf das Eigenkapital von etwa 60 Prozent. Konkrete Angebote würden bis Ende August erwartet. Die Bieter wollten sich zu den Informationen nicht äußern. Die Berlin Hyp war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die Westimmo ist ein Überbleibsel der in der Finanzkrise kollabierten WestLB. Die einst größte Landesbank hatte mehrfach versucht, ihre Immobilientochter zu verkaufen. Am Ende landete das auf gewerbliche Immobilienkredite spezialisierte Institut in der WestLB-Bad-Bank Erste Abwicklungsanstalt (EAA), der Gesprächsfaden zu potentiellen Investoren riss aber nie ab. Im Mai stellte die EAA die Westimmo erneut ins Schaufenster - mit Erfolg. Rund ein Dutzend Investoren hätten Interesse angemeldet, sagte eine EAA-Sprecherin. Einige von ihnen bekämen nun die Gelegenheit, sich die Westimmo genauer anzuschauen und auf Basis dieser Informationen Offerten vorzulegen. Es bleibe das Ziel, den Verkaufsprozess bis zum Jahresende abzuschließen.

Die Aareal, die gerade erst die kleinere Corealcredit gekauft hat, hatte sich wie der Finanzinvestor Apollo die Westimmo schon einmal angeschaut. Eine Übernahme der Konkurrentin wurde vor einigen Jahren Insidern zufolge aber verworfen, weil die Personalkosten als zu hoch eingestuft wurden, obwohl das Kreditbuch attraktiv schien. Die Westimmo mit einer Bilanzsumme von knapp 14 Milliarden Euro beschäftigte zuletzt noch rund 300 Mitarbeiter. Neugeschäft macht die Hypothekenbank derzeit nicht. Ein neuer Eigner könnte den Schrumpfkurs aber beenden und wieder auf Expansion umschalten.

Die Nachfrage nach gewerblichen Immobilienfinanzierungen gerade in den europäischen Kernländern ist derzeit so groß wie lange nicht, weil die Märkte im Niedrigzinsumfeld boomen. Allerdings schrumpfen die Margen, weil sich in dem Segment inzwischen wieder sehr viele Banken tummeln.

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