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Immobilienfinanzierer Aareal Bank verdient besser als gedacht

Die Geschäfte beim Immobilienfinanzierer Aareal Bank laufen besser als vermutet. Wenn der Trend anhält, will das Unternehmen seine Prognose fürs Gesamtjahr anheben. Das Geld könnte für Zukäufe genutzt werden.
22.10.2014 - 18:39 Uhr Kommentieren
Zentrale der Aareal Bank in Wiesbaden: „Das Schlussquartal lässt sich bislang gut an.“ Quelle: PR

Zentrale der Aareal Bank in Wiesbaden: „Das Schlussquartal lässt sich bislang gut an.“

(Foto: PR)

Frankfurt Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank denkt erneut über die Anhebung seiner Geschäftsprognosen nach. „Operativ entwickelte sich das Geschäft besser als gedacht“, sagte Finanzchef Hermann Josef Merkens im Interview mit dem Handelsblatt über den Verlauf im dritten Quartal. Die Bank habe auch im dritten Quartal „relativ margenstarkes Neugeschäft akquiriert“. Auch die Finanzierungskosten der Bank seien gesunken. „Wenn der Trend im vierten Quartal weiter anhält – und bislang lässt sich das Schlussquartal gut an –, dann ist es gut möglich, dass wir unsere Prognose für das Gesamtjahr wie auch für das vierte Quartal noch einmal anheben werden“, sagte Merkens.

Die Bank wolle das endgültig im November bei Vorlage ihrer Zahlen zum dritten Quartal entscheiden. Es wäre die zweite Anpassung der Geschäftsprognose innerhalb kurzer Zeit. Erst im August hatte die Aareal Bank ihre Erwartung für das Konzernbetriebsergebnis angehoben und ein Ergebnis am „oberen Ende von 380 bis 400 Millionen Euro“ anvisiert.

Der Stresstest bereitet dem Aareal-Finanzchef keine Kopfschmerzen: „Ich war, was den Stresstest anbelangt, nie sonderlich angespannt“, sagte Merkens. Am Donnerstag erfahren die Banken ihre endgültigen Resultate des EZB-Stresstests. Die Aareal Bank ist mit Eigenkapital gut ausgestattet und denkt mittelfristig sogar darüber nach, Aktionären einen Teil des Eigenkapitals auszuschütten. Die Bank habe ein Renditeziel von zwölf Prozent Eigenkapitalrendite vor Steuern. „Wenn wir das durch eine risiko- und renditeorientierte Anpassung unseres Geschäfts allein nicht erreichen, dann müssen und können wir unsere Kapitalbasis adjustieren“, so Merkens.

Er zeigte sich auch offen für weitere Zukäufe. Möglicherweise werde der Stresstest in kleinerem Umfang zu Verkäufen bei einzelnen Instituten führen, falls diese ihr Kapital stärken müssten. „Wenn etwas dabei wäre, das uns interessiert, würden wir uns das sicher anschauen“, sagt Merkens.

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