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Insider Kartellbehörde prüft wohl Verfahren gegen Bezahldienst Alipay

Die chinesischen Wettbewerbshüter und die Zentralbank nehmen wohl Alipay und WeChat Pay ins Visier. Mit ihrer Marktmacht hielten die Bezahldienste Rivalen klein.
31.07.2020 - 17:02 Uhr Kommentieren
Alipay und WeChat Pay sind aus dem Leben vieler Chinesen nicht mehr wegzudenken. Quelle: Reuters
Alipay-Logo an der Kasse

Alipay und WeChat Pay sind aus dem Leben vieler Chinesen nicht mehr wegzudenken.

(Foto: Reuters)

Singapur, Hongkong Die chinesischen Bezahldienste Alipay und WeChat Pay geraten Insidern zufolge ins Visier der chinesischen Wettbewerbshüter. Die Zentralbank dränge auf eine Kartelluntersuchung, da die digitalen Bezahldienste mit ihrer Marktmacht Rivalen klein hielten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Chinas oberster Wettbewerbshüter prüfe die Einleitung eines Wettbewerbsverfahrens. Die Nachricht kommt für Alipay äußerst ungelegen: Der Mutterkonzern Ant Financial steckt mitten in den Vorbereitungen für einen milliardenschweren Börsengang.

Von der Zentralbank, der Wettbewerbsbehörde, der WeChat-Pay-Mutter Tencent und Ant Financial war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Alipay und WeChat Pay sind aus dem Leben vieler Chinesen nicht mehr wegzudenken. Im Schlussquartal 2019 wurden Transaktionen im Volumen von umgerechnet 6,8 Billionen Euro über mobile Bezahldienste abgewickelt, so das Beratungsunternehmen Analysys.

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    Demnach sicherte sich Alipay 55 Prozent des Kuchens, der chinesische Internetgigant Tencent mit seinem Bezahldienst WeChat Pay 39 Prozent.

    Die Wettbewerbsbehörde habe noch keine Entscheidung über die Einleitung des Verfahrens getroffen, sagten die Insider. Sie nehme aber die Empfehlung der Zentralbank „sehr ernst“, sagte einer von ihnen.

    Ant und Tencent versuchten eine Kartelluntersuchung noch abzuwenden und betrieben intensives Lobbying bei Regierungsvertretern, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen.

    Mega-Börsengang steht vor der Tür

    Für Ant Financial käme eine Kartelluntersuchung zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Vor fast zwei Wochen hatte das Fintech-Unternehmen einen Börsengang an der Shanghaier Börse Star und der Hongkonger Börse angekündigt.

    Ant Financial wurde zuletzt mit mehr als 200 Milliarden Dollar bewertet und ist damit das am höchsten bewertete Fintech-Unternehmen der Welt. Insider hatten zuletzt gesagt, der lange erwartete Börsengang könnte über 20 Milliarden Dollar schwer werden.

    Ant Financial war 2014 von Alibaba abgespalten worden, bevor der Online-Händler an die Börse ging. Der Amazon-Rivale hält 33 Prozent an Ant. Das Fintech wird von Alibaba-Gründer Jack Ma kontrolliert.

    Mehr: Hongkong macht Nasdaq Konkurrenz – Was das für Anleger und Unternehmen bedeutet.

    • rtr
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