Interessenkonflikte Aufsichtsrat der Deutschen Bank kapituliert: Zeltner will zurücktreten
Die Aufsichtsbehörde sieht beim früheren UBS-Vorstand einen Interessenskonflikt.
Frankfurt Die Deutsche Bank hat hoch gepokert und verloren: Der frühere UBS-Vorstand Jürg Zeltner wird den Aufsichtsrat der Deutschen Bank nach Kritik der Bankenaufsicht wieder verlassen. Das bestätigten Insider dem Handelsblatt. Die Deutsche Bank, ein Sprecher Zeltners und die Bankenaufsicht wollten das zunächst nicht kommentieren.
„Nach den jüngsten Äußerungen aus Kreisen der Aufsicht war klar, dass er das Gremium verlassen wird“, sagte eine andere mit dem Sachverhalt vertraute Person dem Handelsblatt. Hintergrund für den Schritt ist der Widerstand der Bankenaufsicht, die sich an Interessenkonflikten Zeltners störte.
Der einstige Vorstand der Schweizer UBS ist heute Chef des Luxemburger Geldhauses KBL European Private Bankers. Es ist mehr als unüblich, dass aktive Bankvorstände im Aufsichtsrat von Konkurrenzinstituten sitzen. Erst Mitte August hatte die Deutsche Bank Zeltner, der die Interessen der Großaktionäre aus Katar vertritt, gerichtlich zum Aufsichtsrat bestellen lassen.
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