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Premium Interview mit Michael Gschrei Wirecard-Skandal: „Die Prüfer haben wohl nicht hingeschaut“

Der Wirtschaftsprüfer-Verbandschef Michael Gschrei spricht über die Defizite bei Wirecard, haarsträubende Fehler im Kontrollsystem und mögliche Lösungen.
28.06.2020 - 14:30 Uhr
Der Münchener Wirtschaftsprüfer kritisiert seine Zunft harsch. Angesichts des Versagens von EY im Fall Wirecard forderte er Maßnahmen, die mehr Unabhängigkeit im Prüfsystem gewährleisten. Quelle: Verband für die mittelständische Wirtschaftsprüfung
Michael Gschrei

Der Münchener Wirtschaftsprüfer kritisiert seine Zunft harsch. Angesichts des Versagens von EY im Fall Wirecard forderte er Maßnahmen, die mehr Unabhängigkeit im Prüfsystem gewährleisten.

(Foto: Verband für die mittelständische Wirtschaftsprüfung)

München Der Fall Wirecard sei „ein Super-Gau für die Wirtschaftsprüfer“, sagt Michael Gschrei, Vorstandssprecher des Verbands wp.net, in dem sich mittelständische Wirtschaftsprüfer organisiert haben.

Im Interview macht Gschrei den Bilanzkontrolleuren der Gesellschaft EY große Vorwürfe: „Die Prüfer haben bei Wirecard wohl nicht genau hingeschaut.“ Man habe offenbar die von Wirecard vorgelegten Belege einfach akzeptiert und nicht weiter nachgefragt. Versagt habe bei EY auch die gesetzlich vorgesehene interne Qualitätssicherung durch einen Aufpasser.

Konkret moniert Gschrei, wie die Prüfer mit den 1,9 Milliarden Euro umgingen, die angeblich auf Treuhänderkonten bei zwei philippinischen Banken lagen. „Der Prüfer braucht die Originalbestätigung der Bank, auf seinen Namen ausgestellt.

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