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Interview Otto zu Castell-Rüdenhausen „Menschlichkeit und Solidarität erleben eine Renaissance“

Der adlige Bankier und Waldbesitzer sieht die Coronakrise auch als Chance für eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte.
12.04.2020 - 14:31 Uhr Kommentieren
Otto Fürst zu Castell-Rüdenhausen vor seinem Schloss. Quelle: Alex Kraus für Handelsblatt
Otto Fürst zu Castell-Rüdenhausen

Otto Fürst zu Castell-Rüdenhausen vor seinem Schloss.

(Foto: Alex Kraus für Handelsblatt)

Frankfurt Otto Fürst zu Castell-Rüdenhausen kann auf eine fast 1000-jährige Familiengeschichte zurückblicken. Das Adelsgeschlecht, das im unterfränkischen Rüdenhausen bei Würzburg seinen Stammsitz hat, wird vom „Manager Magazin“ mit geschätzten 500 Millionen Euro auf Rang 310 der reichsten Familien Deutschlands geführt. „Ein Blick in unsere Geschichte zeigt, dass wir bereits früher viele Krisen kleineren und größeren Ausmaßes überstanden haben. Das gibt mir Zuversicht, auch die aktuell schwierige Zeit zu meistern“, sagt der Fürst.

In Situationen wie heute würden Werte wie Menschlichkeit und Solidarität eine Renaissance erleben „Das Vertrauen in das Handeln unserer Mitarbeiter bildet gerade in dieser Zeit dabei eine wichtige Grundlage“, betont er. Staatshilfe will der Geschäftsmann für seine Unternehmensbeteiligungen, Wälder und Landwirtschaft nicht in Anspruch nehmen. Zusammen mit seinem Onkel Ferdinand zu Castell-Castell ist er darüber hinaus jeweils zur Hälfte an der 1774 gegründeten Fürstlich Castell’schen Bank und zu je einem Viertel an der Castell-Versicherung beteiligt.

Für sein Vermögen hat der Fürst ein Renditeziel von vier bis sechs Prozent ausgegeben. Das gilt auch für die Bank, die früher einmal mehr abwarf. Nach den Worten von Otto zu Castell-Rüdenhausen lohnt es sich für die Bank mit ihren 210 Mitarbeitern, auch in Zeiten der Coronakrise. In der jetzigen Phase geht das Geldhaus offensiv auf die Kunden zu, um sie mit Rat und Krediten zu unterstützen. „Diese Haltung in diesen Zeiten werden uns unsere Kunden auch in der Zukunft nicht vergessen“, hofft er.

An einen Verkauf der Bank denkt er nicht, auch wenn bei kleineren Privatbanken gerade eine Konsolidierung ansteht. Ein Abschied aus dem Bankgeschäft kommt für den Fürsten schon „aus moralischen Gründen nicht infrage“. Ob er sich zusammen mit seinem Onkel wie üblich die Hälfte des Jahresüberschusses ausschüttet, der zuletzt bei drei Millionen Euro lag, und die andere Hälfte in der Bank lässt oder angesichts von Corona darauf verzichtet, ist noch nicht klar. Otto zu Castell-Rüdenhausen: „Wir werden eine Entscheidung dahingehend erst mit der Feststellung des Bilanzgewinnes 2019 und unter Beachtung der bestehenden regulatorischen Bedingungen treffen.“

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    Das ganze Interview lesen Sie hier:

    Die Geschichte der Familie Castell reicht bis zu Ihrem Ahnherrn Rupert de Castello ins Jahr 1057 zurück. Sie haben Seuchen und Kriege überstanden, wie ordnen Sie vor diesem Hintergrund die Pandemie ein?
    Ein Blick in unsere Geschichte zeigt, dass wir bereits früher viele Krisen kleineren und größeren Ausmaßes überstanden haben. Das gibt mir Zuversicht, auch die aktuell schwierige Zeit zu meistern. Zur derzeitigen Situation, ausgelöst durch das Coronavirus, lässt sich sagen, dass wir uns bereits sehr früh mit möglichen Auswirkungen beschäftigt haben. Wir verfolgen täglich die aktuellen Informationen und überlegen dabei, was wir tun müssen. Für mich ganz persönlich wie für unsere Generation ist es natürlich eine vollkommen neue und für uns noch nie da gewesene Situation. Der Blick in die Vergangenheit lehrt uns vor allem durchzuhalten und zuversichtlich zu bleiben. Ich hoffe, dass wir diese Lage bewältigen werden und sie bald hinter uns lassen können.

    Welche Werte sind für Sie in der Krise besonders wichtig?
    In solch einer Situation erleben Werte wie Menschlichkeit und Solidarität eine Art Renaissance. Werte, die gemeinsam mit Vertrauen und Zuversicht seit jeher innerhalb unserer Unternehmen gelebt werden. Das Vertrauen in das Handeln unserer Mitarbeiter bildet gerade in dieser Zeit dabei eine wichtige Grundlage. Generell ist es wichtig, dass die Menschen jetzt zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen.

    Ist Tradition allein wirklich ein guter Ratgeber bei der Verwaltung eines Vermögens, das vor allem aus alternativen Investments wie Wald und Unternehmensbeteiligungen besteht?
    Die Unternehmen befinden sich seit Jahrhunderten in unserem Besitz. Unterstützt werden wir dabei mit Management von außen. Für uns ist es klar, dass es immer jemanden geben wird, der in dem jeweiligen Gebiet mehr Expertise hat als wir selbst. Unsere Aufgabe ist es, die richtigen Manager zu finden. Für meine Familie darf nicht das Sprichwort eintreten, dass nach drei Generationen alles weg ist.

    Zusätzlich kompliziert wird die Lage bei Ihrem Vermögen, weil es mit Castell-Castell und Ihrer eigenen Linie Castell-Rüdenhausen zwei Familien im Fürstenstand gibt, die jeweils hälftig an verschiedenen Unternehmen beteiligt sind. Wie kann das klappen, auch wenn Ferdinand zu Castell-Castell nicht nur Ihr Geschäftspartner, sondern auch Ihr Patenonkel ist?
    Es stimmt, wir sind jeweils zur Hälfte an der 1774 gegründeten Fürstlich Castell’schen Bank und zu je einem Viertel an der Castell-Versicherung beteiligt. Unseren landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Besitz bewirtschaften wir gemeinsam. Die Familien finden seit über zwei Jahrhunderten einen gemeinsamen Nenner. Gleichzeitig verpachte ich Weinanbauflächen an meinen Onkel. Dass wir bislang immer einer Meinung sind, macht das Management unseres gemeinsamen Vermögens um ein Vielfaches leichter. Ich weiß nicht, woran es liegt. Vielleicht weil wir nur wenige Kilometer auseinanderwohnen und eine ähnliche Erziehung genossen haben? Es funktioniert jedenfalls.
    Bei Vermögenden gilt oft die Richtschnur eines Renditeziels von vier bis sechs Prozent. Gilt das auch für Sie?
    Das strebe ich bei meinen Vermögen an. Das gilt auch für die Bank, wo es früher einmal höher lag. Sie erinnern sich an die Aussagen des ehemaligen Chefs der Deutschen Bank, Josef Ackermann, der von 25 Prozent und mehr sprach. Daran ist heute nicht zu denken.

    Was ist für Sie der entscheidende Maßstab bei der Geldanlage. Vermeiden Sie alles, was einer Monokultur ähnelt?
    Das geschieht bereits durch die unterschiedlichen Beteiligungen. Aber selbst innerhalb dieser Beteiligungen versuche ich weiter zu diversifizieren. Beispielsweise denke ich über erneuerbare Energien nach oder über Waldfriedhöfe, um nur zwei Beispiele zu nennen. Das Gleiche gilt für mein Anlageportfolio.

    Und Sie sind sich sicher, Ihre Beteiligungen passen noch in die heutige Zeit?
    Auf jeden Fall, ich stelle sie natürlich regelmäßig auf den Prüfstand und fühle mich wohl mit meinen Unternehmen. Irgendwie wurde mir das in die Wiege gelegt. Es würde schwerfallen, nach mehreren Generationen als Erster bestimmte Vermögensteile zu verkaufen. Schließlich gibt es eine historische Verpflichtung. Das gilt auch für die Bank in diesen schwierigen Zeiten, in denen alle Institute angesichts von Negativzinsen und Regulierung zu kämpfen haben.
    Ein großer Teil Ihrer Beteiligungen wie die Forst- und Landwirtschaft ist angesichts der Minuszinsmisere gerade schwer in Mode gekommen. Großinvestoren versprechen sich davon stabile, attraktive Renditen, für die früher Anleihen sorgten. Wie sind Ihre Erfahrungen damit?
    Natürlich möchte ich in der Land- und Forstwirtschaft eine höhere Rendite erreichen, als sie derzeit mit festverzinslichen Wertpapieren erzielbar ist. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in diesem Bereich ist es aber auch dort sehr schwer geworden, eine gewünschte Rendite zu erzielen.

    Liegt das am Klimawandel, der hierzulande vor allem die lange Zeit beliebten Fichten und Kiefern trifft? Zerstört der Borkenkäfer Ihren Reichtum?
    Bei meinen rund 1800 Hektar Wald in Unterfranken und weiteren 900 Hektar in Thüringen hatte mein Vater das Glück, auf einen Förster getroffen zu sein, der mit Weitsicht bereits 1990 damit begann, auf Mischwald umzustellen. Bei Nadelhölzern haben wir früh mit der Anpflanzung von Weißtanne und Douglasie begonnen. Bei Laubhölzern prüfen wir gerade die Esskastanie und Nussbäume. Für mich ist eine nachhaltige Bewirtschaftung von größter Wichtigkeit.

    Ist der Klimawandel die Finanzkrise der Forstbesitzer?
    Durch den frühzeitigen Umbau trifft er uns nicht so hart wie manch anderen Forstbesitzer. Seit zwei Jahren arbeiten wir mit der Universität Würzburg zusammen und machen Klimamessungen in der Region. Inzwischen haben mein Patenonkel und ich zusammen ein Konzept „Unser Wald im Jahr 2100“ aufgestellt, nach dem wir den Wald umbauen. Der Orkan „Sabine“ im Februar hat uns beide so kaum getroffen.

    Durch Klimawandel und Orkanschäden gibt es ein Überangebot an Holz. Was bedeutet das für Ihren wirtschaftlichen Erfolg?
    Beim derzeit bestehenden Überangebot könnte ich durchaus ein Jahr aussitzen, mache es aber nicht, weil ich bei Nadelhölzern auch die Borkenkäferschäden habe. Das gilt auch für pilzbefallene Buchen. Da muss ich die niedrigen Preise verkraften. Mit Edelhölzern wie der Eiche gehe ich allerdings nicht aktiv an den Markt. Hier bediene ich die an mich gerichtete Nachfrage.

    Werden in 100 Jahren Palmen im Steigerwald wachsen?
    Palmen wird es nicht geben. Fürst Ferdinand zu Castell-Castell und ich sehen uns gerade im Elsass um, wo es ähnliche Bodenverhältnisse gibt, aber die Temperatur drei bis fünf Grad höher liegt. Hier spielt etwa die Esskastanie eine wichtige Rolle. Sie besitzt ähnliche Eigenschaften wie die Eiche, wächst schneller und kann auch für den Bau von Fässern genutzt werden. Nussbäume andererseits besitzen eine dunkle Färbung und ähneln in ihren Eigenschaften den Tropenhölzern.

    Aber Ihre Familie besitzt nicht nur Wälder, sondern seit 246 Jahren auch die Fürstlich Castell’sche Bank. Ursprünglich als Credit Casse nach einer Hungersnot gegründet, sollte sie Bauern mit Krediten beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen helfen.
    Ja, wir waren damals das, was heute als Mikrofinanzierer bezeichnet wird. Inzwischen zählt das Institut zu den wenigen privaten Banken und hat die Größe einer mittleren Sparkasse.

    Kommen angesichts der Corona-Pandemie Erinnerungen an vergangene Krisen auf? Fragen Firmenkunden massiv neue Kredite nach und ziehen vorhandene Kreditlinien?
    Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass sich die Situation eines jeden Unternehmens in einer bisher nicht bekannten Art und Weise und vor allem sehr schnell verändern kann. Gerade sind die Themen Liquidität, Förderkredite, Soforthilfen bis hin zu Kurzarbeitergeld sehr gefragt. Unsere Kunden reagieren sehr unterschiedlich. Es gibt Kunden, die wollen die nächsten Wochen aus eigener Kraft stemmen, andere fragen die Förderung des Bundes nach.

    Wie sieht es bei Ihnen selbst aus, wollen Sie die Unterstützung des Staates in Anspruch nehmen?
    Wir nehmen keine staatliche Hilfe in Anspruch.

    Hat ein Institut dieser Größenordnung gerade in Zeiten der Coronakrise noch eine Zukunft, ist die Bank überhaupt noch werthaltig?
    Auf jeden Fall lohnt es sich. Aber die Größe der Bank mit ihren 210 Mitarbeitern ist schon eine eher kritische Größe. Dazu kommt, dass wir nach der Finanzkrise die gleichen kostenträchtigen regulatorischen Auflagen wie eine Deutsche Bank erfüllen müssen. Wir sind Mitglied im Bundesverband deutscher Banken (BdB), die Hilfe anderer Verbände wie dem der Volks- und Raiffeisenbanken können wir nicht in Anspruch nehmen. Der Vorteil unserer Größe ist aber unsere flache Hierarchie, kurze Kommunikationswege und der persönliche Kundenkontakt. Die jetzige Phase bietet auch Chancen. Wir beweisen unseren Kunden, dass wir an ihrer Seite stehen. Wir gehen offensiv auf die Kunden zu, um diese mit erforderlichen Beratungen und möglichen Kreditgewährungen zu unterstützen. Diese Haltung in diesen Zeiten werden uns unsere Kunden auch in der Zukunft nicht vergessen.

    Kurz nach der Finanzkrise stand die Bank mit ihrem starken Einlagengeschäft gut da. Heute sind Einlagen wegen der Minuszinsen ein Synonym für Kosten. Was bedeutet das für die Fürstlich Castell’sche Bank?
    Die Bankenwelt und das Kundenverhalten haben sich sehr verändert. Um dem gerecht zu werden, haben wir 2019 auch drei Filialen geschlossen und unsere digitalen Dienste ausgebaut. Wir Eigentümer befinden uns ständig mit dem Aufsichtsrat in engen strategischen Gesprächen, wie die Bank in Zukunft aussehen soll. Aktuell haben wir mit dem Privat- und dem mittelständischen Firmenkundengeschäft sowie der Vermögensverwaltung drei Standbeine.

    Was für eine Rolle spielen die Eigentumsverhältnisse?
    Wir sind stolz darauf, dass wir ein echtes privates Bankhaus sind, als solches agieren und wahrgenommen werden. Wir sind unabhängig und können unsere Geschäftspolitik selbst bestimmen. Wir stehen zu unserer Bank und laufen nicht davon, wenn etwas passieren sollte. Auch lassen wir die Finger von Geschäften, die nur schnellen Profit bringen sollen. Wir sind auch hier nachhaltig.

    Wie die Beispiele Bethmann, Lampe und Merck Finck zeigen, lassen sich Bankhäuser mit langer Geschichte gut verkaufen.
    Das mag sein, aber für mich kommt das aus moralischen Gründen nicht infrage; mit Blick auf die Familiengeschichte würde ich das auch nicht wollen. Außerdem nimmt das der Bank ihre Unabhängigkeit, also das Asset, von dem sie lebt.

    Wie viel Geld ziehen die beiden Familien aus dem Erlös der Bank ab, deren Jahresüberschuss zuletzt bei knapp drei Millionen Euro lag, oder verzichten Sie angesichts von Corona auf eine Ausschüttung?
    Momentan wird die Bilanz noch geprüft. Historisch wurde in der Regel die Hälfte in der Bank belassen und die andere Hälfte ausgeschüttet. Wir werden eine Entscheidung dahingehend erst mit Feststellung des Bilanzgewinnes 2019 und unter Beachtung der bestehenden regulatorischen Bedingungen treffen.

    Ihr Schloss ist wahrscheinlich auch nicht billig im Unterhalt.
    Definitiv, aber ich habe das Glück, dass meine Eltern das Schloss kurz vor meinem Einzug renoviert haben und hier erst einmal keine Kosten auf mich zukommen.

    Wie wichtig ist für Sie Ihr Privatvermögen neben den Beteiligungen an den Unternehmen? Gibt Ihnen das die nötige Freiheit?
    Teil unserer Nachhaltigkeit ist, dass wir vorhandenes Geld in die Unternehmen reinvestieren. Sonst könnte ich etwa keinen Forst zukaufen wie unlängst in Thüringen geschehen. Ich brauche Reserven auch für die Bank.
    Das „Manager Magazin“ hat das Vermögen der beiden Fürstenfamilien auf eine halbe Milliarde Euro veranschlagt. Damit landeten Sie auf Platz 310 der reichsten Familien in Deutschland. Ist das eine realistische Einschätzung?
    Dazu möchte ich mich nicht äußern.

    Wie teilt sich Ihr liquides Vermögen auf, etwa in Aktien oder Anleihen?
    Ich konzentriere mich auf Fonds, im Wesentlichen auf Misch-, Aktien- oder Rentenfonds unserer Bank und lasse mich da von meiner hauseigenen Vermögensverwaltung beraten. In illiquide Investments wie Private Equity oder etwa Hedgefonds investiere ich nicht. Diesen Bereich decken meine eigenen Beteiligungen ab.

    Wie halten Sie es mit Kunst?
    Natürlich habe ich Ahnen-Gemälde und interessiere mich sehr für Kunst. Ich kenne mich aber leider nicht aus.

    Wechseln wir zum Schluss zum Weinbau, den vor allem Ihr Onkel Ferdinand betreibt, dem Sie Anbauflächen verpachtet haben. Bevorzugen Sie die Silvaner-Rebe?
    Ja, der Silvaner schmeckt mir besonders gut. Das gilt etwa für die Casteller Lage „Am Schlossberg“. Dort wurde 1659 der erste deutsche Silvaner gepflanzt, der in Unterfranken besonders gut gedeiht.

    Mehr: Der Kunstmarkt geht in eine ungewisse Zukunft.

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