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Investoren erhalten Millionen Deutsche Bank einigt sich bei Silberpreis-Manipulation

Ein Rechtsstreit weniger: Die Deutsche Bank schließt beim Vorwurf der Silberpreismanipulation in den USA einen Millionenvergleich mit den Klägern. Doch ein anderer Fall bereitet dem Geldhaus weit mehr Sorgen.
18.10.2016 Update: 18.10.2016 - 12:48 Uhr
Deutschlands größtes Geldhaus hat eine juristische Sorge weniger. Quelle: AP
Deutsche Bank

Deutschlands größtes Geldhaus hat eine juristische Sorge weniger.

(Foto: AP)

New York Während sich die Verhandlungen um einen Milliardenvergleich wegen windiger Hypotheken-Deals weiter hinziehen, steht die Deutsche Bank immerhin vor der Beilegung eines kleineren US-Rechtsstreits. Mit Investoren, die dem Geldhaus die Manipulation des Silberpreises vorgeworfen hatten, wurde ein Vergleich in Höhe von 38 Millionen Dollar (34,5 Millionen Euro) erzielt. Das geht aus Unterlagen hervor, die am Montag beim zuständigen Bundesgericht im New Yorker Stadtteil Manhattan eingingen.

Grundsätzlich hatte die Bank der Zahlung bereits im April zugestimmt, die Summe war aber noch nicht bekannt. Die Klägeranwälte, die Investoren vertreten, hoffen nun darauf, dass die Einigung mit der Deutschen Bank zum „Eisbrecher“ für die Vergleichsverhandlungen mit anderen Banken werden könnte. Das Institut habe versprochen zu kooperieren, sagte einer von ihnen. Nun fehlt noch die formale Zustimmung des Gerichts.

Die Deutsche Bank war jahrelang zusammen mit HSBC und der kanadischen Bank of Nova Scotia täglich für das sogenannte Silber-Fixing zuständig, von dem der Preis für das Edelmetall und davon abgeleitete Finanzprodukte abhängt. Dabei ging es um Geschäfte im Volumen von 30 Milliarden Dollar pro Jahr. Den Vorwürfen zufolge hatte auch die UBS von den Absprachen profitiert. Eine Bezirksrichterin hatte das Zürcher Institut allerdings kürzlich davon freigesprochen, aktiv an den Manipulationen beteiligt gewesen zu sein.

Auch im Streit um Absprachen beim Goldpreis hatte sich die Deutsche Bank im April auf einen Vergleich geeinigt. Wie viel sie dafür zahlen muss, ist allerdings noch nicht bekannt. Die Kläger hatten der Bank vorgeworfen, zusammen mit der Bank of Nova Scotia, Barclays, HSBC und Societe Generale den Goldpreis beim wegweisenden Londoner Gold-Fixing manipuliert zu haben.

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    Insgesamt lasten rund 1000 größere Rechtsstreitigkeiten auf der Deutschen Bank. Der Hypothekenstreit in den USA könnte das Bankhaus im schlimmsten Fall 14 Milliarden Dollar kosten.

    • dpa
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