Investoren fordern Verjüngung Kein Platz für Gerd Häusler im Aufsichtsrat der Deutschen Börse
Der 66-Jährige hatte den Auswahlprozess für den Aufsichtsrat der Deutschen Börse bereits erfolgreich durchlaufen. Doch am Ende wünschten sich die Investoren einen jüngeren Kandidaten.
Frankfurt Bei der Deutschen Börse dreht sich das Personalkarussell munter weiter. Nach dem Rücktritt von Vorstandschef Carsten Kengeter und der Ernennung von Theodor Weimer als Nachfolger steht nun eine Neuordnung des Aufsichtsrates an. Da zur Hauptversammlung im Mai mehrere Mitglieder aus dem Gremium ausscheiden, läuft die Suche nach neuen Kontrolleuren seit Monaten auf Hochtouren.
Gute Chancen wurden dabei lange Gerd Häusler eingeräumt. Der 66-Jährige hat jahrelange Erfahrung am Kapitalmarkt und auch die nötige Zeit, da er sein im April auslaufendes Mandat als BayernLB-Chefkontrolleur nicht verlängern will. Doch aus Häuslers anvisiertem Engagement bei der Deutschen Börse wird nun doch nichts, wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfahren hat.
Ein Sprecher von Deutschlands größtem Börsenbetreiber bestätigte dies. „Gerd Häusler, der auf Vorschlag des Aufsichtsratsvorsitzenden den kompletten Auswahlprozess im Jahr 2017 erfolgreich durchlief, zählte zu den engsten Kandidaten zur Aufsichtsratswahl der Deutschen Börse im Mai 2018“, sagt er.
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