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Italienische Bank angeschlagen Monte dei Paschi plant Milliarden-Kapitalerhöhung

Rund 2,5 Milliarden Euro will die italienische Bank Monte dei Paschi einsammeln. Das Institut hatte beim europäischen Stresstest eine große Kapitallücke offenbart. Zudem sollen Staatshilfe zurück gezahlt werden.
05.11.2014 - 21:17 Uhr Kommentieren
Monte dei Paschi steht vor einer milliardenschweren Kapitalerhöhung. Quelle: Reuters

Monte dei Paschi steht vor einer milliardenschweren Kapitalerhöhung.

(Foto: Reuters)

Mailand/London Eine milliardenschwere Kapitalerhöhung soll der italienischen Bank Monte dei Paschi das Überleben sichern. Das angeschlagene Geldhaus will nach eigenen Angaben vom Mittwoch Anfang 2015 bis zu 2,5 Milliarden Euro einsammeln. Hierzu habe sich das Institut bereits einen vorläufigen Übernahmevertrag mit einem Konsortium von Investmentbanken gesichert.

Die angestrebte Summe ist größer, als die von der EZB beim Banken-Stresstest festgestellte Kapitallücke von 2,1 Milliarden Euro. Monte Paschi will das endgültige Volumen der Kapitalerhöhung im Anschluss an die Genehmigung durch europäische Behörden festlegen.

Italiens drittgrößte Bank muss der Europäischen Zentralbank spätestens am 10. November ihre Pläne zur Stärkung des Kapitals vorlegen. Neben der Kapitalerhöhung genehmigte der Vorstand auch andere Schritte wie etwa Anteilsverkäufe in Höhe von 220 Millionen Euro. Die Kapitalerhöhung soll nach Genehmigung der Geschäftszahlen für 2014 über die Bühne gehen.

Wie Reuters zuvor aus Bankenkreisen erfuhr, will die Bank mit dem überschüssigen Betrag die Rückzahlung von Staatshilfen sichern. Die Kapitalerhöhung gilt nur als Zwischenschritt hin zu einer Verschmelzung mit einem anderen Institut. "Die Fusion folgt dann irgendwann im Laufe des nächsten Jahres", sagte ein Insider. Als heißer Kandidat dafür wird der kleinere Konkurrent UBI Banca gehandelt.

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    Aus Bankenkreisen verlautete, ein Zusammengehen von Monte Paschi mit einem mittelgroßen italienischen Institut sei aus politischer Sicht eher akzeptabel als eine Fusion mit einer Großbank, die mit großem Jobabbau einhergehen würde. Bank-Chef Alessandro Profumo hat im Reuters-Interview eine Fusion mit einem anderen Institut als eine Option bezeichnet, die in seinem Haus erwogen werde.

    • rtr
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