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Italienische Krisenbank Monte Paschi mit hohen Verlusten

Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena hat im dritten Quartal Verluste eingefahren – und diese sind deutlich höher als von Analysten erwartet. Für die Bank war es der zehnte Quartalsverlust in Folge.
12.11.2014 - 19:31 Uhr 1 Kommentar
Die Bank Monte Dei Paschi di Siena ist beim EZB-Stresstest als schlechteste aller untersuchten Großbanken durchgefallen. Quelle: ap

Die Bank Monte Dei Paschi di Siena ist beim EZB-Stresstest als schlechteste aller untersuchten Großbanken durchgefallen.

(Foto: ap)

Mailand Die italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena hat im dritten Quartal wegen höherer Rückstellungen für faule Kredite deutlich mehr Verlust gemacht als von Experten erwartet. In den Monaten Juli bis September sei ein Nettoverlust von 797 Millionen Euro angefallen, teilte das drittgrößte Kreditinstitut des Landes am Mittwoch mit.

Analysten hatten nur mit rund 300 Millionen Euro gerechnet. Es war der zehnte Quartalsverlust in Folge für die Bank, die beim jüngsten Stresstest der Europäischen Zentralbank als schlechteste aller untersuchten Großbanken durchgefallen war.

In den ersten neun Monaten seien 2,46 Milliarden Euro zur Seite gelegt worden, um Risiken durch faule Kredite abzudecken, teilte das Institut weiter mit. Allein im dritten Quartal seien es 1,26 Milliarden Euro gewesen, eine Steigerung um 72 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Binnen neun Monaten muss die Bank eine Kapitallücke von 2,1 Milliarden Euro stopfen. Dazu plant sie eine Kapitalerhöhung von bis zu 2,5 Milliarden Euro, mit der auch staatliche Finanzhilfen zurückgezahlt werden sollen.

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    1 Kommentar zu "Italienische Krisenbank : Monte Paschi mit hohen Verlusten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Es handelt sich hierum die Bank der Sozialisten, die seit Jahrzehnten Siena regieren.

      Ähnlich wie bei den Gewerkschaftsunternehmen in Deutschland z.B. von BfG über Neue Heimat bis zu den SPD-Unternehmen bedient sich die Funktionärscamarilla gern und häufig in wirklich jeder Hinsicht allzugern bei Unternehmen, die ihnen gehören, hörig sind oder an denen sie Beteiligungen halten.

      Ausnahmslos sind solche Unternehmen allesamt in die Pleite gerauscht oder mit Mitglieds- und/oder Steuergeld grad noch eben gerettet worden.

      Die raffgierigen Sozen-Funktionäre, die in anderen Parteien sind kaum besser, wollen halt gut leben und in Überfluß auch mal prassen - nur zahlen sollen es immer die Anderen. Das nennet man Schmarotzertum.

      Die Monte dei Paschi ist nur der aktuelle Fall - derer gibt es in allen Ländern Hunderte.
      Krisen braucht es dabei keineswegs, das schaffen die ganz allein.

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