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IWF zu Spanien „Es ist an der Zeit, die verbliebenen Verwundbarkeiten anzugehen“

Nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds sollte Spanien seine Finanzbranche besser für die Zukunft wappnen. Die Profitabilität könne noch deutlich gesteigert werden. Auch andere Bereiche seien verbesserungswürdig.
18.07.2017 - 17:50 Uhr Kommentieren
Die spanische Großbank Santander hatte zuletzt die finanziell angeschlagene Banco Popular Espanol für einen symbolischen Euro übernommen. Quelle: Reuters
Banco Popular und Santander

Die spanische Großbank Santander hatte zuletzt die finanziell angeschlagene Banco Popular Espanol für einen symbolischen Euro übernommen.

(Foto: Reuters)

Madrid Spanien sollte nach Ansicht des IWF seine Finanzbranche besser für die nächste Krise wappnen und die Ertragskraft der Banken stärken. Trotz der jüngsten Fusionen gebe es noch Raum für Zusammenschlüsse und weitere Maßnahmen, um die Profitabilität zu steigern, erklärte der Internationale Währungsfonds (IWF) am Dienstag in seinem jährlichen Spanien-Bericht. „Ein proaktiveres Vorgehen zu Versäumnissen der Vergangenheit würde helfen, das Bankensystem auf neue Herausforderungen vorzubereiten.“ Der IWF betonte allerdings, die jüngste Übernahme des Kriseninstituts Banco Popular durch die Großbank Santander habe die Unsicherheit im Bankensystem reduziert.

Zudem schrieb der IWF der Regierung in Madrid ins Stammbuch, die Staatsschulden und die Arbeitslosigkeit zu senken. „Es ist an der Zeit, die verbliebenen Verwundbarkeiten anzugehen.“ Beim Wirtschaftswachstum sagt der Fonds für 2017 ein kräftiges Plus von 3,1 Prozent voraus. Bisher hatten die IWF-Ökonomen nur einen Zuwachs von 2,6 Prozent veranschlagt. Wichtig für die mittelfristigen Konjunkturaussichten seien weitere Strukturreformen.

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