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Joachim Faber Chefkontrolleur der Deutschen Börse bereitet Rückzug vor

Joachim Faber will sich 2018 als Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Börse wiederwählen lassen – und dann möglicherweise 2019 abtreten. Investoren unterstützen den Plan. Ein Führungschaos soll so vermieden werden.
06.12.2017 - 17:58 Uhr
Steht nicht nur wegen der gescheiterten Börsenfusion in der Kritik. Quelle: Tobias  Everke für Handelsblatt
Aufsichtsratschef Joachim Faber

Steht nicht nur wegen der gescheiterten Börsenfusion in der Kritik.

(Foto: Tobias Everke für Handelsblatt)

Frankfurt Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, eine geplatzte Fusion und ein Chefwechsel: Die Deutsche Börse hat im Jahr 2017 für reichlich Schlagzeilen gesorgt. Seit Mitte November, als das Unternehmen Theodor Weimer als neuen Vorstandsvorsitzenden nominiert hat, ist es zumindest nach außen etwas ruhiger geworden um Deutschlands größten Börsenbetreiber.

Doch innerhalb des Konzerns rumort es weiter. Viele Mitarbeiter fragen sich, wie es für sie weitergeht unter Weimer, der Anfang nächsten Jahres die Nachfolge von Carsten Kengeter antritt. Und zudem ist die Frage ungeklärt, welche Pläne Aufsichtsratschef Joachim Faber verfolgt.

Der ehemalige Allianz-Vorstand steht unter anderem wegen der im Frühjahr geplatzten Fusion mit der London Stock Exchange (LSE) in der Kritik. Faber hatte den Zusammenschluss mit Kengeter maßgeblich vorangetrieben. Der Plan der beiden, die fusionierte Megabörse in London anzusiedeln, löste bei den Mitarbeitern, in der hessischen Landesregierung und am Finanzplatz Frankfurt heftige Proteste aus.

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