Joachim Wuermeling Bundesbank-Vorstand spricht sich gegen Verbot von Negativzinsen für Sparer aus
Der Bundesbank-Vorstand spricht sich gegen den Vorstoß von Markus Söder aus.
Frankfurt Die Bundesbank hält nichts von einem generellen Verbot von Negativzinsen für Sparer. „Natürlich muss der Verbraucherschutz vorbeugen, dass Kunden nicht übervorteilt werden“, sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. Aber aus der Sicht der Bankenaufsicht müssten Geldhäuser die Spielräume haben, um ihre Kosten und ihre Erträge in ein vernünftiges Verhältnis zu bringen.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte vor zwei Wochen einen Vorstoß des Freistaats im Bundesrat angekündigt, um Negativzinsen für einen Großteil der Sparer zu verbieten. Einlagen bis 100.000 Euro sollten grundsätzlich von solchen Strafzinsen ausgenommen werden, sagte der CSU-Chef. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will prüfen lassen, ob dies rechtlich überhaupt möglich ist.
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