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Jörg Kukies Finanzstaatssekretär sorgt sich um Börsenkurs der Deutschen Bank

Die anhaltend schlechte Performance der Deutschen Bank an der Börse sorgt auch die Politik.
15.02.2019 - 07:00 Uhr 1 Kommentar
Für die Aktie der Deutschen Bank läuft es derzeit schlecht. Quelle: dpa
Deutsche Bank

Für die Aktie der Deutschen Bank läuft es derzeit schlecht.

(Foto: dpa)

Finanzstaatssekretär Jörg Kukies macht sich Sorgen um den niedrigen Börsenwert großer deutscher Banken. „Deutsche Finanzinstitute sind gegenwärtig an der Börse ziemlich niedrig bewertet. Es gibt aber auch nach Börsenwert richtig große Banken aus China, den USA oder Frankreich“, sagte Kukies der Süddeutschen Zeitung.

Auf die Frage, ob die Deutsche Bank oder die Commerzbank wegen ihres niedrigen Börsenwerts von größeren Konkurrenten geschluckt werden könnten, sagte er: „In der Natur ist es so, dass die großen Tiere die kleinen fressen. In der Finanzwelt werden solche Entscheidungen von den Aktionären und Vorständen der Unternehmen getroffen, der Staat setzt den Rahmen.“ Er bestätigte, dass er im Jahr 2018 23 Mal mit Vertretern der Deutschen Bank gesprochen hat.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte vor kurzem Medienberichte über eine baldige von der Regierung orchestrierte Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank relativiert. Der SPD-Politiker sagte vor einer Woche auf einer Veranstaltung der Finanzagentur Bloomberg in London, solche Berichte seien pure Spekulation.

Kukies, der vor seinem Wechsel ins Ministerium 17 Jahre für die Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet hatte, gibt den Banken eine starke Verantwortung für die Finanzkrise: Sie trügen „eine erhebliche Schuld, denn die Fehlanreize waren groß und die Kontrollsysteme zu schwach“.

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    1 Kommentar zu "Jörg Kukies: Finanzstaatssekretär sorgt sich um Börsenkurs der Deutschen Bank"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der Aufsichtsrat ist langfristig gesamtverantwortlich.
      Der im Wortsinne peinliche Aktienkurs, die homöopathische Dividende, die absurde Bonuskultur und endlose Rechtskosten sind die Folgen eines unfähigen Aufsichtsrates der letzten 15 Jahre und zudem dessen Verantwortung.
      Teilweise dürfte die Kompetenz mancher, die in der obersten Machtinstanz der Deutschen Bank SITZEN, sehr übersichtlich sein. Ein Finanzkonzern mit einst globaler Bedeutung degenerierte zu einem Wackelkandidaten, im Börsenwert etwa bei der Erste Bank Group Österreich. Das Gerede der letzten 10 Jahre, alles nur Schall und Rauch, der Aktienkurs mit 11 Jahren Abwärtstrend und historischem Tief ist der Zeuge meiner Kritik.
      Die Verantwortlichen haben den ursprünglichen Börsenwert von ca. 60 Mrd. komplett vernichtet zuzüglich der Hälfte der nachfolgenden sechs Kapitalerhöhungen (ges. 33 Mrd.) seit 2008. Das ganze System hat versagt und die Gefahr einer neuen Kapitalerhöhung statt einer Gesundung nimmt den Aktionären das letzte Vertrauen.

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