John Cryan in der Kritik Großaktionäre sind mit Deutsche-Bank-Management unzufrieden
Frankfurt Die Worte klingen hoffnungsfroh: „Wir bekräftigen unser Ziel, für das Jahr 2018 wieder einen Nettogewinn und eine wettbewerbsfähige Ausschüttung zu erreichen.“ So versucht Vorstandschef John Cryan, die leidgeprüften Aktionäre der Deutschen Bank aufzumuntern. Inzwischen habe das Management „die Grundlage dafür geschaffen, das Potenzial unserer Bank wieder auszuschöpfen“, heißt es im Geschäftsbericht des Geldhauses, den die Frankfurter am vergangenen Freitag veröffentlicht haben.
Doch das Jahr 2018 ist noch lang. Normalerweise entscheidet sich das Schicksal einer Bank oder eines Vorstandschefs nicht in einem Quartal. Für die Deutsche Bank und ihren Chef sind die ersten drei Monate dieses Jahres allerdings „unglaublich bedeutend“, betonen die Analysten des Bankhauses Berenberg.
Nicht nur weil große Investmentbanken von Januar bis März in der Regel rund ein Drittel ihrer Jahreseinnahmen einfahren, sondern vor allem, weil einflussreiche Großinvestoren nach den Enttäuschungen des vergangenen Jahres endlich Fortschritte sehen wollen.
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