Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kampf gegen Manipulation Neue Regeln für Devisengeschäfte

Im Kampf gegen Manipulationen am Devisenmarkt sind sich die großen Notenbanken der Welt einig: Es gibt einen neuen Verhaltenskodex für Finanzinstitute bei Währungsgeschäften. Die großen Notenbanken halten nun zusammen.
23.03.2015 - 19:35 Uhr Kommentieren
Die EZB zieht mit weiteren großen Notenbanken im Kampf gegen Devisenmanipulation an einem Strang. Quelle: dpa
Europäische Zentralbank in Frankfurt

Die EZB zieht mit weiteren großen Notenbanken im Kampf gegen Devisenmanipulation an einem Strang.

(Foto: dpa)

London Im Kampf gegen Manipulationen am Devisenmarkt ziehen die großen Notenbanken der Welt nun an einem Strang. In einem achtseitigen Dokument, das die Nachrichtenagentur Reuters am Montag einsehen konnte, einigten sich die Zentralbanken auf einen neuen Verhaltenskodex für Finanzinstitute bei Währungsgeschäften. Danach sollen die Geldhäuser zum Beispiel künftig ihren Händlern untersagen, Informationen zu Devisenaufträgen mit anderen Marktteilnehmern zu teilen. Auch dürften die Händler zum Schutz ihrer Kunden nicht ihre Positionen bekanntgeben.

Das neue Regelwerk stelle eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Vorschriften der Banken dar. Zu den Unterzeichnern der Normen zählten die Federal Reserve (Fed), Bank of England (BOE), Europäische Zentralbank (EZB), Bank of Japan (BOJ) und die Reserve Bank of Australia (RBA).

Weltweit gehen die Behörden seit einiger Zeit dem Verdacht nach, dass Händler von Großbanken zum Nachteil von Kunden an Devisenkursen geschraubt haben – ähnlich wie bei den Referenz-Zinssätzen Libor und Euribor. Der bislang weitgehend unregulierte Devisenmarkt ist riesig: Pro Tag werden hier mehr als fünf Billionen Dollar umgesetzt. Im November gab es in der Affäre bereits einen ersten großen Vergleich. Insgesamt 4,3 Milliarden Dollar zahlten UBS, RBS, HSBC, JP Morgan, Citigroup und Bank of America zusammen an die Aufsichtsbehörden in Großbritannien, in den USA und in der Schweiz.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Kampf gegen Manipulation - Neue Regeln für Devisengeschäfte
    0 Kommentare zu "Kampf gegen Manipulation: Neue Regeln für Devisengeschäfte"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%