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Kapitalerhöhung Julius Bär will halbe Milliarde Franken erlösen

Über 20 Millionen neue Aktien will die Schweizer Privatbank ausgeben. Grund für die Kapitalerhöhung ist die kostspielige Übernahme der Bank of America. Mitte Oktober sollen die frischen Papiere in den Handel gehen.
08.10.2012 - 08:38 Uhr Kommentieren
Das Logo der Schweizer Privatbank Julius Bär. Quelle: dapd

Das Logo der Schweizer Privatbank Julius Bär.

(Foto: dapd)

Zürich Die Privatbank Julius Bär will mit einer Kapitalerhöhung brutto 492 Millionen Franken erlösen. Julius Bär will 20,3 Millionen neue Aktien zum Preis von jeweils 24,20 Franken ausgeben, wie das das Schweizer Institut am Montag mitteilte. Mit den Einahmen will Julius Bär die Übernahme des internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts der Bank of America finanzieren.

Die Bär-Aktionäre können für 29 bestehende Aktien drei neue zeichnen. Der Handel mit den neuen Aktien soll am 18. Oktober aufgenommen werden. Bär hatte Mitte August angekündigt, für die Bank of America-Sparte bis zu eine Milliarde Franken auszugeben. Dazu kommen hohe Ausgaben für die Integration und Sanierung des defizitären Geschäfts.

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