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Premium Karl Sevelda im Interview „Wer kauft heute noch eine Bank in der Ukraine?“

Der Chef von Raiffeisen International spricht im Interview über das Geschäft in Osteuropa, die Skandalbank Hypo Alpe Adria und über die Risiken in Russland. Die EU-Sanktionen gegen das Land lehnt Sevelda ab.
17.03.2015 - 22:04 Uhr
Der RBI-Chef fürchtet um die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Quelle: Reuters
Karl Sevelda

Der RBI-Chef fürchtet um die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs.

(Foto: Reuters)

Wien Wien-Touristen würden sich um dieses Panorama reißen. Karl Sevelda, Vorstandschef der Raiffeisen Bank International (RBI), blickt von seinem Büro in Wien-Mitte vom Stephansdom über Schloss Belvedere bis in den Wienerwald. Dass Russland der Gewinnbringer ist, macht sich in seinem heimeligen Büro bemerkbar. Auf dem Regal steht Krimsekt und eine ironische Babuschka von Staatspräsident Wladimir Putin. Sevelda liebt solche Devotionalien.

Herr Sevelda, in Österreich liegt das Renteneintrittsalter im Durchschnitt bei 58 Jahren. Sie sind bereits 65 Jahre alt. Gibt es angesichts der gewaltigen Probleme der Raiffeisen Bank International Momente, wo Sie Lust gehabt haben, sich aufs Altenteil zurückzuziehen?
Nach Gesprächen mit meiner Frau: ja! (lacht)

Das müssen Sie uns erklären.
Weil meine Frau mit meiner Entscheidung, im Mai 2013 die Herausforderung als CEO der RBI anzunehmen, alles andere als glücklich war. Mein ursprünglicher Plan war Ende 2013 in Pension zu gehen.

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