Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kirch-Prozess „Rücktritt ist für Fitschen keine Kategorie“

Bei einer Anklage im Fall Kirch will der Co-Chef der Deutschen Bank für einen Freispruch kämpfen. Ein Freikauf wie der von Bernie Ecclestone sei für ihn kein Vorbild. Auch einen Rücktritt schließt Jürgen Fitschen aus.
08.08.2014 - 07:29 Uhr 1 Kommentar
Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen Bank, muss sich möglicherweise vor Gericht verantworten. Quelle: Reuters

Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen Bank, muss sich möglicherweise vor Gericht verantworten.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Jürgen Fitschen, der Co-Vorstandschef der Deutschen Bank, will im Fall einer Anklage im Kirch-Prozess für seinen Freispruch kämpfen. „Rücktritt ist für Fitschen keine Kategorie“, erfuhr das Handelsblatt (Freitagsausgabe) aus dem Umfeld Fitschens.

Die Staatsanwaltschaft München wird den Topmanager möglicherweise wegen Prozessbetrugs im Kirch-Verfahren anklagen. Noch ist die Anklage nicht eingegangen, aber das Landgericht München will den Schriftsatz noch im August verschicken. Fitschen will ein drohendes Verfahren aber auf jeden Fall durchstehen und um sein Lebenswerk kämpfen. „Ich bin mir keiner Schuld bewusst“, hat der Co-Chef nach Angaben aus Finanzkreisen in kleiner Runde versichert.

Was immer die Staatsanwaltschaft gegen den Co-Chef der Deutschen Bank vorbringt: Fitschen will für seinen Freispruch streiten. Ein mögliches Verfahren will er bis zum Ende durchfechten. Bernie Ecclestone, der sich mit 75 Millionen Euro vom Vorwurf der Bestechung freikaufte, sei für ihn kein Vorbild. „Fitschen geht es um eine vollständige Klärung seiner Unschuld, nicht um einen schnellen Prozess“, sagt ein Vertrauter des Deutsche-Bank-Chefs.

Der Aufsichtsrat um Chefkontrolleur Paul Achleitner unterstützt Fitschen, erfuhr das Handelsblatt aus der Deutschen Bank.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • saf
    • dlm
    • pk
    Startseite
    1 Kommentar zu "Kirch-Prozess: „Rücktritt ist für Fitschen keine Kategorie“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • wenn der Typ auch nur einen Funken Anstand hätte wäre er schon längst zurück getreten, nicht wegen dieser Lapalie Prozessbetrug sondern wegen jahrelangen Millionengehältern für NICHTS.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%