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Klimafreundliche Investitionen KfW fürchtet in Coronakrise um Fortschritte bei der Energiewende

Viele Menschen in Deutschland halten die Energiewende einer Umfrage zufolge für wichtig. Doch die Coronakrise könnte die Bereitschaft in diese zu investieren, bremsen.
02.09.2020 - 06:37 Uhr 1 Kommentar
Corona: Förderbank KfW fürchtet um Fortschritte bei der Energiewende Quelle: dpa
Förderbank KfW

Haupthindernis für Investitionen sind aus Sicht der Privathaushalte zu hohe Kosten.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Fortschritte in der Energie- und Verkehrswende drohen nach Einschätzung der staatlichen Förderbank KfW durch die Coronakrise in Gefahr zu geraten. Die Experten fürchten, dass angesichts der wirtschaftlichen Verwerfungen die Bereitschaft der Menschen sinkt, in Photovoltaik, Wärmepumpen, Elektroautos und Co. zu investieren. „Langfristige Investitionen werden in unsicheren Zeiten kritischer geprüft oder erst gar nicht umgesetzt. Gleiches gilt für kostspieligere Alternativen zum Status quo wie ein Elektroauto“, heißt es in einer KfW-Studie, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Grundsätzlich halten die meisten Menschen in Deutschland die Energiewende für wichtig oder sehr wichtig. Das gaben knapp 90 Prozent der etwa 4000 Haushalte an, die im Frühjahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie befragt wurden. „Zwei Drittel der Haushalte sehen sich heute oder künftig durch den Klimawandel beeinträchtigt. Dies unterstreicht die Dringlichkeit der Umsetzung der Energiewende“, erläuterte KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib. Daraus folgen allerdings nicht automatisch entsprechende Investitionen.

Nach eigenen Angaben verfügen der Umfrage zufolge aktuell 23 Prozent der Haushalte (Vorjahr: 21 Prozent) über eine von sieben ausgewählten Energiewendetechnologien - Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpe Batteriespeicher, Kraft-Wärme-Kopplung, Holzpelletheizung, Elektroauto.

„Für das Gelingen der Energiewende ist der Beitrag der Privathaushalte unerlässlich“, sagte Köhler-Geib. Insbesondere im Verkehrs- aber auch im Gebäudesektor müssten die Einsparungen bei den Treibhausgasemissionen zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 noch einmal deutlich steigen.

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    Haupthindernis für Investitionen sind aus Sicht der Privathaushalte zu hohe Kosten. Aber auch der Sanierungsaufwand und lange Amortisationszeiten werden der Umfrage zufolge als hinderlich genannt. Die Förderung der Privathaushalte müsse daher weiterhin Anreize setzen, auch in Krisenzeiten die Energiewende voranzutreiben.

    Zugleich müssten klimafreundliche Investitionen gestärkt und klimaschädliche Investitionen weniger attraktiv werden. „Ein steigender CO2-Preis bei gleichzeitiger Entlastung klimafreundlicher Technologien und Verhaltensweisen wäre ein weiterer sinnvoller Schritt“, sagte Köhler-Geib.

    Mehr: Willkommene Hilfe in der Not: Viele KfW-Förderkredite sind laut einer repräsentativen Umfrage bei Firmen gelandet, die ohne Staatsgarantien wohl kein Geld erhalten hätten.

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Klimafreundliche Investitionen: KfW fürchtet in Coronakrise um Fortschritte bei der Energiewende"

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    •  „Langfristige Investitionen werden in unsicheren Zeiten kritischer geprüft oder erst gar nicht umgesetzt. Gleiches gilt für kostspieligere Alternativen zum Status quo wie ein Elektroauto“. Es gibt jedoch gute News - Grüner Strom kann mit der Neutrinovoltaic.com unendlich und kostengünstiger als mit der Photovoltaic aus solarer Strahlung Tag und Nacht genutzt werden. Der einstige BundesVerkehrsminister a.D., Prof. KRAUSE veröffentlicht dazu aktuell: "Das ewige Licht - Der Beginn eines neuen Zeitalters" Weltbuch Verlag, 224 Seiten, ISBN 978-3-906212-56-2. Die günstigste und sauberste Variante der Energienutzung basiert auf Neutrino Technologie. Eine mobile und dezentrale Energienutzung über die Neutrinovoltaic kann jetzt möglich werden, denn sie wird die Photovoltaik ergänzen und ablösen, denn sie kann auch in vollkommener Dunkelheit Energie wandeln. Die Patente der Berliner Neutrino Energy Group sind bereit. Die Einführung der Neutrinovoltaik zur Gewinnung von elektrischem Strom unter dem Einfluss verschiedener elektromagnetischer Strahlung, einschließlich hochenergetischer kosmischer Neutrinos ist jetzt machbar. Die auf Neutrinovoltaik-Technologie basierenden DC-Neutrinoquellen sind sehr kompakt und wetterunabhängig, erzeugen in einem Grundmodus 24h x 365 Tage Strom und können in Gerätegehäuse oder sogar in Elektroautos eingebaut werden. Sie sind in der Lage, sowohl Geräte als auch einzelne Haushalte und Elektroautos ohne Anschluss an eine zentrale Stromversorgung vollständig mit Strom zu versorgen. Mobile und dezentrale Haushaltsenergie sowie unendliche Reichweiten für die Elektromobilität werden unser Leben weltweit positiv wandeln. Deutsche Ingenieure, Russische Investoren, bald an der amerikanischen Börse zum Ende des Jahres, wird NeutrinoInside mit dieser sensationelle emissionsfreien Energienutzung weltweit begeistern. Das ist für Deutschland eine grosse Chance als Vorreiter neue Technologie-Konzerne zu fördern und damit für den Klimaschutz zu stehen.

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