Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Konferenz in Frankfurt Kukies: Bundesfinanzministerium mischt sich nicht in Fusionen im Bankensektor ein

Finanzstaatssekretär Jörg Kukies wirbt weiter für große europäische Banken – in Details will sich sein Ministerium aber keineswegs einmischen.
18.06.2019 - 10:47 Uhr Kommentieren
Der ehemalige Goldman Sachs-Deutschlandchef gilt als Befürworter von Bankenfusionen. Quelle: dpa
Jörg Kukies

Der ehemalige Goldman Sachs-Deutschlandchef gilt als Befürworter von Bankenfusionen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Das Bundesfinanzministerium will sich ausdrücklich nicht in die Neuordnung des Bankensektors in Deutschland einmischen. „Wir sind überzeugt, dass die Banken ihre Hausaufgaben machen werden und die richtigen strategischen Entscheidungen treffen werden“, sagte Finanzstaatssekretär Jörg Kukies am Dienstag bei einer Konferenz in Frankfurt. „Die Bundesregierung will den Rahmen setzen, aber keine Vorschriften machen für einzelne strategische Entscheidungen im Bankensektor.“

Im Zusammenhang mit den Ende April abgebrochenen Gesprächen zwischen Deutscher Bank und Commerzbank über einen möglichen Zusammenschluss galt die Politik als treibende Kraft. Denn Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Kukies, der zuvor Goldman-Sachs-Deutschlandchef war, warben seit Sommer 2018 immer wieder für starke deutsche Banken. Der Bund ist mit gut 15 Prozent größter Anteilseigner der Commerzbank.

Bei der Konferenz bekräftigte Kukies: „Wir im Bundesfinanzministerium sind überzeugt, dass die deutsche Wirtschaft internationale Banken braucht, europäische Banken braucht, globale Banken braucht. Was wir nie getan haben ist, irgendjemandem vorzuschreiben, wer mit wem zu fusionieren hat.“

Die Bemühungen der Branche, Kosten zu senken, Geschäftsmodelle anzupassen und die Digitalisierung voranzutreiben zeigten, dass der deutsche Bankensektor sich in die richtige Richtung bewege und seine Hausaufgaben mache, stellte Kukies fest.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Kukies äußerte sich auch über die Finanzstabilität in Europa. Er sieht den Staatenverbund und seine Banken für mögliche Probleme gut gerüstet. „Europa ist in der Lage zu reagieren, wenn die nächste Krise kommt“, sagte der Finanzstaatssekretär. Die in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte, um Banken und andere Finanzmarktakteure für den Fall eines Sturms wetterfester zu machen, seien „größer als das allgemein gesehen wird“, erklärte Kukies. „Wir haben große Fortschritte gemacht, aber es muss auch noch sehr viel getan werden.“

    Mehr: Anderer Meinung ist Bafin-Chef Felix Hufeld. Er warnt vor grenzüberschreitenden Bankenfusionen.

    • dpa
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Konferenz in Frankfurt - Kukies: Bundesfinanzministerium mischt sich nicht in Fusionen im Bankensektor ein
    0 Kommentare zu "Konferenz in Frankfurt: Kukies: Bundesfinanzministerium mischt sich nicht in Fusionen im Bankensektor ein"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%