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Konsolidierung Credit Agricole und Banco BPM bandeln an

Eine Fusion der beiden Geldhäuser scheint laut Insidern konkreter zu werden. Demnach wollen die beiden Kreditinstitute Details für einen Zusammenschluss ausloten.
15.10.2020 - 15:07 Uhr Kommentieren
Die Bank hatte angefangen, nach einem Fusionspartner zu suchen, nachdem der Rivale UBI von Intesa Sanpaolo geschluckt wurde. Quelle: Reuters
Banco BPM in Mailand

Die Bank hatte angefangen, nach einem Fusionspartner zu suchen, nachdem der Rivale UBI von Intesa Sanpaolo geschluckt wurde.

(Foto: Reuters)

Mailand Die Fusionspläne von Credit Agricole und Banco BPM nehmen Insidern zufolge konkretere Züge an. Die beiden Institute aus Frankreich und Italien wollen einen Zusammenschluss im Detail ausloten und vereinbarten eine Verschwiegenheitserklärung, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person zur Nachrichtenagentur Reuters sagte. Für die Geldhäuser sei das die Grundlage, um detaillierte Daten auszutauschen. Die Konsolidierung in der europäischen Bankenbranche hat zuletzt Fahrt aufgenommen.

Die französische Credit Agricole will ihre Präsenz in Italien stärken und hat Insidern zufolge BPM, die drittgrößte Bank des Landes, ins Visier genommen. Die Geldhäuser arbeiten schon im Konsumkreditgeschäft beim Gemeinschaftsunternehmen Agos zusammen.

Die italienische Zeitung „Il Messaggero“ hatte berichtet, BPM-Boss Giuseppe Castagna und der Vorstandschef der Credit Agricole, Philippe Brassac, hätten mehrere Telefonate geführt. Berater seien noch nicht offiziell engagiert worden. Eine der Banco BPM nahe stehende Person sagte, die jüngsten Kontakte mit den Franzosen hätten sich um Agos gedreht. Die Italiener seien aber offen für weitergehende Fusionsgespräche. Credit Agricole wollte sich nicht äußern.

Die Aktien von Credit Agricole gaben an der Börse in Paris vier Prozent nach, BPM-Titel legten in Mailand zwei Prozent zu. Seit Aufkommen der Fusionsspekulationen vor ein paar Wochen haben die BPM-Aktien rund ein Fünftel an Wert gewonnen.

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    Die Konsolidierung in Italien ist bereits in vollem Gange. Banco BPM hatte angefangen, nach einem Fusionspartner zu suchen, nachdem der Rivale UBI von Intesa Sanpaolo geschluckt wurde. Die Regierung in Rom sucht zudem einen Käufer für die vor der Pleite gerettete Bank Monte dei Paschi. BPM gilt als Wunschkandidat des italienischen Finanzministeriums, um einen starken Wettbewerber zu Intesa-UBI und UniCredit aufzubauen. BPM hat aber mehrfach betont, kein Interesse an einer Übernahme von Monte dei Paschi zu haben.

    Mehr: Aktien von italienischen Banken profitieren von Übernahmespekulationen.

    • rtr
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