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Kostensenkungen Deutsche Bank verschiebt Gehaltserhöhungen um drei Monate

Anstatt zum 1. Januar werden bei der Deutschen Bank Gehälter künftig im April erhöht. Die Chefetage begründet den Schritt mit Kostensenkungen.
28.01.2020 Update: 28.01.2020 - 22:56 Uhr 1 Kommentar
Vorstandschef Christian Sewing will, dass die Deutsche Bank ihre Kosten „weiterhin sehr diszipliniert“ steuert. Quelle: Reuters
Deutsche Bank Headquarter in Frankfurt

Vorstandschef Christian Sewing will, dass die Deutsche Bank ihre Kosten „weiterhin sehr diszipliniert“ steuert.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Mitarbeiter der Deutschen Bank müssen einen neuen Rückschlag hinnehmen. Die Bank wird künftig Gehaltserhöhungen bei Fix-Gehältern erst drei Monate später auszahlen, wie das Institut am Dienstag mitteilte.

Alle Erhöhungen der fixen Vergütungen und alle regulären Beförderungen würden künftig erst am 1. April fällig statt wie bisher rückwirkend zum 1. Januar, hieß es in einem Brief von Vorstandschef Christian Sewing und des für den Konzernumbau zuständigen Vorstands Fabio Campelli an die Mitarbeiter. Bislang wurden die Gehaltserhöhungen rückwirkend zum 1. Januar ausgezahlt. Das soll künftig nicht mehr der Fall sein. Somit spart die Bank Gehaltserhöhungen für ein Quartal ein.

Sewing begründete den Schritt mit Kostensenkungen: „Um wettbewerbsfähig zu bleiben und eine nachhaltige Rendite für unsere Aktionäre zu erzielen, müssen wir unsere Kosten weiterhin sehr diszipliniert steuern. Dies betrifft auch das Thema Vergütung“, heißt es in dem Brief. Konkurrenten der Deutschen Bank erhöhten die Gehälter ebenfalls noch nicht zum 1. Januar.

Bekanntgegeben werden sollen die Gehaltserhöhungen weiterhin zusammen mit den Boni Anfang März. Auch wer befördert wird, soll künftig erst zu diesem Zeitpunkt feststehen. Bei den Mitarbeitern dürfte das nach harten Sparrunden für neue Verstimmung sorgen. Im vergangenen Jahr wurden Gehaltserhöhungen auch bei Beförderungen ausgesetzt.

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    Über die Höhe der Boni machte die Bank am Dienstag keine Angaben. Die variablen Vergütungen, die vor allem für die Investmentbanker einen großen Anteil des Gehalts ausmachen, wurden bei der Deutschen Bank in der Vergangenheit immer wieder gekürzt. Medienberichten zufolge sollen sie in diesem Jahr im Schnitt um 20 Prozent gekürzt werden, im Investmentbanking sogar um 30 Prozent.

    Mehr: Lesen Sie hier, warum 2020 für die Deutsche Bank zum Schicksalsjahr wird.

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    1 Kommentar zu "Kostensenkungen: Deutsche Bank verschiebt Gehaltserhöhungen um drei Monate"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ein erster Schritt in die richtige Richtung. Sparsamkeit könnte das ramponierte Markenbild sicher etwas aufpolieren. Doch wieso überhaupt Gehaltserhöhungen in einem Haus mit massiven Ertragsproblemen? Und wie sieht es mit den Vorstandsgehältern aus? In der manchmal guten alten Zeit haben sich CEOs in schwierigen Zeiten mit 1 EUR Jahresgehalt zufrieden gegeben, wenn das Unternehmen in schwierigem Fahrwasser war. Verarmt sind sie deswegen nicht. Aber mit gutem Beispiel vorangegangen. Bescheidenheit wär auch hier mehr als eine Zier. Und das richtige Signal an alle Kunden und Geschäftspartner.

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