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Kreditgeschäft Ost-Sparkassen profitieren von Bau-Boom

Die Finanzierung von Neubauten hat dem Geschäft der ostdeutschen Sparkassen deutliches Wachstum beschert. Offenbar bewerten Ostdeutsche Wohneigentum vermehrt als sichere Anlage.
07.02.2012 - 11:19 Uhr Kommentieren

Berlin Die privaten Häuslebauer beflügeln das Geschäft der ostdeutschen Sparkassen. Im vergangenen Jahr sagten die 48 Mitgliedsinstitute Immobilienkredite über 2,5 Milliarden Euro zu, gut 16 Prozent mehr als 2010, teilte der Dachverband OSV am Dienstag mit.„Offenbar bewerten viele Ostdeutsche vermehrt Wohneigentum in als unsicher empfunden Zeiten als sichere Anlage“, sagte OSV-Präsident Claus Friedrich Holtmann auf der Jahres-Pressekonferenz des Verbands in Berlin. Die Finanzierung von Neubauten legte um zwei Drittel zu.

Auch die gesamten Kreditzusagen entwickelten sich mit plus 2,4 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro positiv. Die bewilligten Darlehen für Unternehmen und Selbstständige kletterten um 7,7 Prozent. Der gesamte Kreditbestand lag Ende 2011 bei 38,4 Milliarden Euro und stieg damit binnen Jahresfrist um 4,6 Prozent. Dank der guten Wirtschaftsentwicklung sanken die Kreditausfälle weiter und die Sparkassen konnten ihre Risikovorsorge herunterfahren. Es habe „per Saldo kaum Wertberichtigungen“ gegeben, erklärte der Ostdeutsche Sparkassenverband (OSV). Die Kundeneinlagen seien um ein Prozent auf 83 Milliarden Euro gestiegen, wobei der Trend zu kurzfristigen Anlagen anhalte.

Das operative Ergebnis nannte Holtmann ausgezeichnet. Das sogenannte Betriebsergebnis vor Bewertung - die entscheidende Kennziffer für das operative Geschäft nach Abzug der Verwaltungskosten - habe bei 1,29 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme gelegen. Mitte 2011 hatte der OSV noch mit einem Rückgang auf 1,21 Prozent gerechnet. 2010 lag dieser Wert bei 1,27 Prozent. Der OSV vertritt die Interessen der Sparkassen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

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