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Kreditkarten-Anbieter Mastercard beruft einen Deutschen an die Spitze

Ein Deutscher wird der neue Mastercard-Chef: Michael Miebach war zuletzt der oberste Produktverantwortliche des Kreditkarten-Anbieters.
25.02.2020 Update: 25.02.2020 - 18:35 Uhr Kommentieren
Der neue Mastercard-Chef wird ein Deutscher. Quelle: Reuters
Mastercard-Kreditkarten

Der neue Mastercard-Chef wird ein Deutscher.

(Foto: Reuters)

New York, Bangalore Beim Kreditkarten-Anbieter Mastercard rückt ein Deutscher an die Konzernspitze. Der im Allgäu aufgewachsene Michael Miebach wird zum 1. Januar 2021 die Nachfolge von Konzernchef Ajay Banga antreten, der seit zehn Jahren den Visa-Konkurrenten führt, wie Mastercard am Dienstag mitteilte. Banga wird Anfang 2021 den Vorsitz des Verwaltungsrats von Richard Haythornthwaite übernehmen, der in Rente geht.

Das gibt Banga genügend Zeit, die Übergabe vorzubereiten. Miebach wird damit einer der wenigen Europäer, die einen großen US-Konzern leiten. Als sogenannter Executive Chairman wird Banga immer noch stark in das Unternehmen involviert sein.

Miebach hat seinen Abschluss an der Universität Passau gemacht. Nach Stationen bei den Banken Citibank und Barclays wechselte er 2010 zu Mastercard. Dort ist er seit 2016 als Produktchef der oberste Produktverantwortliche des Kreditkarten-Anbieters. In seinen zehn Jahren bei Mastercard habe Miebach bewiesen, dass er Produkte entwickeln und Geschäfte weltweit führen könne, sagte Banga, der den Kreditkartenkonzern seit 2009 leitet.

Banga hat eine starke Amtszeit vorgelegt. Der Aktienkurs hat sich seit 2009 versechzehnfacht und kostete am Dienstagmorgen rund 325 Dollar. In den vergangenen Monaten profitierte das Unternehmen aus Purchase im US-Bundesstaat New York unter anderem von Partnerschaften mit Fintechs, wie Revolut und Transferwise.

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    Kurz vor der Bekanntgabe des Chefwechsels hatte Mastercard vor den Auswirkungen des Coronavirus auf das eigene Geschäft gewarnt. Der Umsatz werde im ersten Quartal zwei bis drei Prozent niedriger ausfallen als bisher in Aussicht gestellt, erklärte das Unternehmen. Für das laufende Quartal erwartet Mastercard nun ein Umsatzwachstum zwischen neun und zehn Prozent, da sich das Virus grenzüberschreitend auf Reisen und E-Commerce auswirke.

    Die Aktie verlor am Montag in einem überraschend schwachen Marktumfeld rund fünf Prozent und lag am Dienstag im frühen New Yorker Handel leicht im Minus.

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