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Krise bremst Fusionen Banker verlieren Milliarden-Provisionen

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten machen nicht nur Anleger nervös. Auch Unternehmen sind unsicher, welche Folgen die Euro-Schuldenkrise für ihre Geschäfte hat.
15.08.2011 - 13:36 Uhr 1 Kommentar
Banker müssen in diesem Jahr auf einige Provisionen verzichten Quelle: dapd

Banker müssen in diesem Jahr auf einige Provisionen verzichten

(Foto: dapd)

In diesen Zeiten will kaum ein Manager größere Risiken eingehen. Pläne für Milliarden-Übernahmen und -Fusionen verschwinden erstmal wieder in der Schublade. So zerschlagen sich auch Hoffnungen von Investmentbankern und anderen Beratern auf einen Fusionsboom - und damit auf satte Provisionen in diesem Jahr.

Viele der sonst so optimistischen Banker geben sich mittlerweile bescheiden: Sollte die Unruhe an den Märkten im September weitergehen, rechnen sie 2011 nur noch mit Übernahmen auf dem Niveau des schwachen Vorjahres. Noch vor einigen Monaten galt ein deutliches Wachstum als ausgemacht.

„Das Vertrauen der Vorstände nimmt ab und die Risiken bei der Umsetzung von Fusionen steigen“, fasst es Wilhelm Schulz zusammen, der für die Citigroup die Fusionsberatung in Europa, Afrika und im Nahen Osten verantwortet. In einem solchen wirtschaftlichen Umfeld sei es schwer vorstellbar, dass Firmen im zweiten Halbjahr wieder mehr Übernahmen angingen. Dabei ist die Finanzierung das kleinere Problem, da viele Unternehmen auf hohen Bargeld-Beständen sitzen.

„Es geht mehr um das Vertrauen in die eigene Courage“, betont ein Investmentbanker. „Bei diesen schwankenden Märkten will doch keiner kaufen oder verkaufen.“ Dank Mega-Transaktionen wie etwa dem 39 Milliarden Dollar schweren Verkauf des US-Geschäfts der Deutschen Telekom hatte sich das Volumen an Fusionen mit europäischer Beteiligung Anfang 2011 fast verdoppelt.

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    1 Kommentar zu "Krise bremst Fusionen: Banker verlieren Milliarden-Provisionen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ruins und Verluste vorsätzlich von den Banker gemacht. Dafür sollen sie noch belohnt werden? Nein, kompletter Vermögensentzug ist richtig und Wiedergutmachung. Beispiel HRE: Steuer werden erhöht bzw. nicht gesenkt nur für die Boni. Keine Erhöhungen der Sozialleistungen, sondern noch Demonstrationen der HRE-Mitarbeiter für die vorsätzliche Geldvernichtungs-Belohnungen. Deshalb können in Deutschland die Steuern nicht gesenkt werden. Der Bürger darf keine Vergünstigungen erhalten, nur Banker, so Frau Merkel!

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