Krisentreffen Anteilseigner der NordLB einigen sich – Hälfte der Bankgewinne kann ab 2022 ausgeschüttet werden
Vor wenigen Monaten war nicht einmal klar, ob genügend Kapital für die Retttung der NordLB zusammenkommt.
Berlin Die Anteilseigner der NordLB haben ihren bizarren Streit um die künftige Gewinnausschüttung der Bank beigelegt. Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) und der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, Helmut Schleweis, verständigten sich bei einem Spitzentreffen mit Bundesfinanzstaatssekretär Jörg Kukies auf einen Kompromiss. Das bestätigte das Landesfinanzministerium in Hannover am Donnerstag.
Wie in der Grundlagenvereinbarung über das 3,6 Milliarden Euro schwere Rettungspaket für die NordLB bereits fixiert, wird die Landesbank vor Abschluss des Geschäftsjahres 2021 keine Gewinne ausschütten. Neu ist folgende Präzisierung: Ab 2022 kann die Hälfte der Gewinne ausgeschüttet werden. Die andere Hälfte soll bei der Bank verbleiben, bis auf diese Weise Gewinne in Höhe von 550 Millionen thesauriert wurden, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Nach wie vor gilt, dass die Bank dabei eine Kernkapitalquote von 14 Prozent einhalten muss.
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen





