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Kristine Braden Citigroup ernennt neue Europa-Chefin

Die US-Bank macht die 45-Jährige zur neuen Europa-Chefin – mit Sitz in Frankfurt. Kristine Braden blickt auf 22 Jahre bei der Citigroup zurück.
27.02.2020 - 15:49 Uhr Kommentieren
Die Bankerin war zuletzt Stabschefin von Citi-Boss Mike Corbat. Quelle: Citigroup
Kristine Braden

Die Bankerin war zuletzt Stabschefin von Citi-Boss Mike Corbat.

(Foto: Citigroup)

Frankfurt Bei der Citigroup geht das Stühlerücken weiter: Die US-Bank macht die 45-jährige Kristine Braden zur neuen Europa-Chefin – mit Sitz in Frankfurt. „Dass Kristine Braden als Europa-Chefin künftig in Frankfurt sitzt, zeigt, wie wichtig uns der deutsche Markt gerade nach dem Brexit ist“, erklärte Citi-Manager David Livingstone, der für das Geschäft in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zuständig ist. „Die Frage ist, wie sich der europäische Kapitalmarkt entwickeln wird. Wir sehen hier viele Chancen – und wollen sie nutzen.“

Braden wird von der Main-Metropole aus auch für die Standorte Paris, Mailand und Madrid verantwortlich sein. London gehört wegen des Austritts der Briten aus der Europäischen Union nicht dazu.

Die Bankerin blickt auf 22 Jahre bei der Citigroup zurück. Braden arbeitete in verschiedenen hochrangigen Positionen in Europa, Lateinamerika und Asien. Unter anderem war sie von 2015 bis 2018 Schweiz-Chefin der Citi und damit eine der wenigen Frauen, die es am Finanzplatz Zürich weit nach oben schafften. Auch für die Fürstentümer Liechtenstein und Monaco war Braden damals zuständig. Ende 2018 ging die Amerikanerin zurück nach New York, wo sie Stabschefin von Citi-Boss Mike Corbat wurde und damit eine mächtige Steuerungsfunktion bei der Großbank bekam.

Die zweifache Mutter setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Frauen bessere Aufstiegschancen bekommen und Unternehmen diverser werden. In der Schweiz stand sie unter anderem dem Frauen-Netzwerk Advance vor. Auch in Frankfurt wird sie nun auf eine noch immer von Männern dominierte Finanzszene treffen.

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    Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass es bei Citi auch einen Wechsel an der Spitze der Deutschland-Tochter geben wird: Der bisherige Landeschef Stefan Wintels steigt zum Co-Chef des weltweiten Geschäfts mit Banken und anderen Finanzfirmen auf. Hierzulande führt nun Stefan Hafke die Geschäfte, zusätzlich zu seiner Rolle als Leiter des Unternehmensgeschäfts in Deutschland und Österreich. Finanzkreisen zufolge hat Hafke gute Chancen, die Position dauerhaft zu übernehmen. Er würde dann direkt an Braden berichten.

    Mehr: Frauen in der Finanzbranche: Geldgeber müssen ein klares Zeichen setzen. Ein Kommentar.

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