Kritik an Banken Bundesbank-Vorstand warnt vor Pauschal-Verurteilung
Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret wendet sich gegen eine pauschale Verurteilung der Finanzbranche.
Frankfurt Die Deutsche Bundesbank hat sich im Streit zwischen der Politik und den Banken gegen eine pauschale Verurteilung der Branche gewandt. „Alles in allem warne ich davor, das Fehlverhalten Einzelner auf das gesamte Bankwesen hochzurechnen“, sagte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret dem Handelsblatt (das Dossier hier zum Download).
Dabei bezog er sich auch auf die Manipulationen von Händlern an Referenzzinsen wie dem Libor, der als Grundlage für die Berechnung von Finanzprodukten dient. „Viele Institute sind gar nicht an der Festsetzung von Referenzsätzen beteiligt, und es ist nicht gerechtfertigt, jeden bei einer beschuldigten Bank Beschäftigten pauschal als kriminell darzustellen“, mahnte Dombret, der unter anderem für die Finanzstabilität zuständig ist.
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen





