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Kritik an US-Behörden Sparkassen nehmen Deutsche Bank in Schutz

Hinter den schweren Vorwürfen der US-Behörden gegen ausländische Banken könnten auch politische Motive stecken. Das vermuten nun die ostdeutschen Sparkassen – und verteidigen die deutschen Privatbanken.
19.08.2014 - 16:39 Uhr 1 Kommentar
Das Vorgehen der US-Behörden schade nicht nur der Deutschen Bank, sondern auf Dauer auch den Genossenschaftsbanken und Sparkassen, so OSV-Präsident Ermrich. Quelle: dpa

Das Vorgehen der US-Behörden schade nicht nur der Deutschen Bank, sondern auf Dauer auch den Genossenschaftsbanken und Sparkassen, so OSV-Präsident Ermrich.

(Foto: dpa)

Berlin Die ostdeutschen Sparkassen brechen überraschend eine Lanze für die Deutsche Bank. Es vergehe seit einiger Zeit kaum eine Woche, in der die US-Behörden nicht mit drastischen Vorwürfen vor allem gegen ausländische Banken vorgingen, sagte der Präsident des Dachverbands OSV, Michael Ermrich, am Dienstag.

Auch die Deutsche Bank sei Vorwürfen zu Buchführungsfehlern, mangelnder interner Kontrollmechanismen oder unzureichendem Risiko-Management ausgesetzt, die sehr öffentlichkeitswirksam verkündet würden. „Wir können uns manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass zumindest ein Teil des Vorgehens nicht allein aus Gründen wie Kundenschutz und Finanzmarktstabilität motiviert ist“, sagte Ermrich.

„Ich bin davon überzeugt, dass die Angriffe auch politisch motiviert sein können.“ Man müsse sich fragen, ob die Politik sich hier nicht für die nationalen Interessen und gleichen Wettbewerb einsetzen sowie selbstbewusster auftreten müsse.

Das Vorgehen der US-Behörden schwäche auf Dauer nicht nur die Deutsche Bank und alle heimischen Privatbanken. Letztlich wirke sich dies auch nachteilig auf das gesamte deutsche Drei-Säulen-Modell und damit ebenfalls auf die Genossenschaftsbanken und die Sparkassen aus.

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    „Man muss aufpassen, wenn eine Säule von außen angeschossen wird“, mahnte Ermrich. „Unsere Wirtschaft ist viel zu vernetzt, als dass wir Kleineren uns freuen können, wenn es den Großen an den Kragen geht.“ Trotz aller Konkurrenz zwischen den einzelnen Sparten habe sich das Drei-Säulen-Modell für die deutsche Wirtschaft bewährt.

    Neben diversen US-Hypothekenstreitigkeiten war die Deutsche Bank auch in den Skandal um die Manipulation von Zinsen und Währungen verwickelt. Schon jetzt kostet die Aufarbeitung der Vergangenheit nicht nur den deutschen Branchenprimus Milliardensummen. Auch andere europäische Großbanken werden damit im Wettrennen mit den mächtigen US-Rivalen gebremst.

    • rtr
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    1 Kommentar zu "Kritik an US-Behörden: Sparkassen nehmen Deutsche Bank in Schutz"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Was heißt """ Freunde""".Die Besatzungsmacht USA und die EU interessieren wie ,die Journalisten sich doch nicht dafür.
      Bezahlte Handlanger.Es wird Zeit 1889 zu wiederholen.Gegen die Geldgier der Meinungsmacher und Ausbeuter.

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