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Kryptobörsen Krypto-Handelsplatz der Stuttgarter Börse bindet Bankhaus Scheich an

BSDEX kooperiert neuerdings auch mit dem Bankhaus Scheich. Das soll sowohl die Liquidität als auch die Transparenz in der Anlageklasse steigern.
19.10.2020 - 09:00 Uhr Kommentieren
Vor einem Jahr startete die Stuttgarter Börse eine Handelsplattform für Bitcoin und andere Kryptowährungen. Quelle: Börse Stuttgart
Stuttgarter Börse

Vor einem Jahr startete die Stuttgarter Börse eine Handelsplattform für Bitcoin und andere Kryptowährungen.

(Foto: Börse Stuttgart)

Frankfurt Das Frankfurter Bankhaus Scheich hat sich an den Krypto-Handelsplatz der Börse Stuttgart, kurz BSDEX, angebunden, wie das Handelsblatt erfuhr. Damit ist der Wertpapierspezialist nun der erste institutionelle Teilnehmer, der nicht ohnehin zur Gruppe der Börse Stuttgart gehört, bei BSDEX – und soll in Stuttgart für mehr Liquidität sorgen.

Maximilian von Wallenberg, Geschäftsführer der Börse Stuttgart Digital Exchange GmbH, erklärt das Interesse von BSDEX am Bankhaus Scheich so: „Eine hohe Handelsqualität ist uns enorm wichtig. Jeder Teilnehmer, der zusätzlich hinzukommt, verhilft uns zu mehr Liquidität und besseren Spreads.“

Scheich sei zudem sehr progressiv und baue seinen Krypto-Bereich derzeit aus, so von Wallenberg im Gespräch mit dem Handelsblatt. Zudem mangele es auf dem Markt mit Kryptowährungen derzeit noch häufig an Transparenz und Verlässlichkeit, bemängelt er. Auch deshalb liege bei BSDEX der Fokus auf institutionellen Kunden wie Scheich.

Das Bankhaus, das bereits 1985 als Börsenmakler gegründet wurde und über eine Bafin-Lizenz verfügt, wird laut BSDEX als Liquiditätsspender auftreten und somit An- und Verkaufspreise stellen – zunächst im Handel von Bitcoin gegen Euro, in Kürze dann aber auch bei den Kryptowährungen Ethereum, Litecoin und XRP. Bisher hatte diese Aufgabe bei BSDEX das Unternehmen Euwax inne, das ebenfalls zur Gruppe der Börse Stuttgart gehört.

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    Als sogenannter „Designated Liquidity Provider“, also als Liquiditätsspender, ist Euwax dafür zuständig, dem Handelsplatz Geld- und Briefkurse zur Verfügung zu stellen. Mit dem Schulterschluss mit dem Bankhaus Scheich will BSDEX die Liquidität noch weiter steigern und zudem mit einem externen Anbieter die Transparenz erhöhen: Weil die meisten Handelsplätze für Kryptowerte bisher wenig reguliert sind, meiden viele institutionelle Anleger die digitalen Währungen als Anlageklasse.

    „Ein logischer und konsequenter Schritt“

    Während der Vorteil der Partnerschaft für BSDEX also darin liegt, dass das Bankhaus Scheich in der Bankenwelt verankert ist und über eine entsprechende Lizenz verfügt, freut sich Scheich wiederum, sich durch die Kooperation weiter hinein in die Welt der Kryptowährungen zu begeben.

    So erklärt Björn Weigel, der bei Scheich den Bereich Digitale Anlagen leitet: „Die Kooperation mit der BSDEX ist ein logischer und konsequenter Schritt unserer strategischen Ausrichtung in Bezug auf digitale Assets.“

    Man sei überzeugt, dass man gemeinsam die „aufstrebende Assetklasse Kryptowährungen“ auch für regulierte Banken und Finanzdienstleister zugänglich machen werde. Erst im August dieses Jahres ging Scheich eine Kooperation mit dem Kryptoverwahrer Finoa ein, um institutionellen Anlegern den Zugang zu Kryptowährungen zu erleichtern.

    Vor einem Jahr verkündete die Börse Stuttgart, man wolle mit BSDEX zum Marktführer der Token-Ökonomie aufsteigen, also bei jenen Vermögenswerten, die digitalisiert und auf einer Blockchain dezentral gespeichert sind. Dennoch war bei BSDEX lange Zeit lediglich der Handel mit Bitcoin als einziger Kryptowährung möglich.

    Erst am vergangenen Donnerstag kündigte BSDX an, nun auch den Handel mit Ethereum, Litecoin und XRP anzubieten. Inwiefern sich BSDEX von der neuen Kooperation eine Steigerung des Umsatzes oder der Kundenzahl erhofft, ließ Geschäftsführer von Wallenberg offen.

    Mehr: Corona verhilft Bitcoin, Ether und Ripple zu Liquiditätswelle.

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