Kryptowährungen Bafin geht gegen Betreiber von Bitcoin-Automaten vor – doch der Erfolg ist mäßig
Hier befindet sich ein Bitcoin-Automat, den der Betreiber längst hätte abschalten müssen.
Frankfurt Wer im hessischen Offenbach sein Bargeld zu Bitcoin machen will, darf keine Klaustrophobie haben. Das Ladenlokal ist klein und eng, der Automat, der den Tauschhandel ermöglicht, ist doppelt gesichert. Eintreten muss man durch eine Glastür. Erst, wenn diese verschlossen ist, lässt sich das Stahlgitter öffnen. Dahinter befindet sich die orange leuchtende Maschine in Form eines mannshohen Bitcoin-Symbols: ein großes B, das an ein Dollar-Zeichen erinnert. Nur wer sich mit dem Automaten hinter der Schleuse einschließen lässt, darf ihn bedienen.
Aufgestellt hat die Maschine Adam Gramowski, der unter dem Namen „Shitcoins Club“ Krypto-Automaten in ganz Europa betreibt. Das Netzwerk der Maschinen, an denen Gramowskis Kunden Euro in Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder Litecoin tauschen können, erstreckt sich über alle Ecken des Kontinents, von Gramowskis Heimatland Polen bis nach Spanien, Italien und Rumänien. Was seine Automaten in Deutschland so besonders macht: Eigentlich dürfte es sie hierzulande gar nicht mehr geben.
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