Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kryptowährungen China meldet die meisten Blockchain-Patente an

Die Blockchain-Technologie ist gefragt, vor allem in China. Und das, obwohl die Regierung bei der bekanntesten Anwendung misstrauisch geworden ist.
26.03.2018 - 17:10 Uhr Kommentieren
China meldet die meisten Blockchain-Patente an Quelle: AFP
Blockchain-Anwendung

Blick in die Anlage einer „Mining“-Farm in Quebec: riesiger Energieverbrauch.

(Foto: AFP)

Frankfurt Bekannt wurde sie durch Bitcoins. Doch es würde der Blockchain nicht gerecht werden, sie einzig darauf zu reduzieren. Die Technik lässt sich als dezentrale Buchhaltung beschreiben. Alle Nutzer erhalten dieselben Informationen, die nicht gefälscht werden können. Damit lassen sich – wie bei Bitcoins – Zahlungen organisieren, aber auch Geschäfte aller Art, etwa im Wertpapier-Bereich. Auch Daten wie Grundstücksrechte oder persönliche Informationen können so gespeichert werden.

China hat laut „Financial Times“ 2017 die meisten Patente in dem Bereich angemeldet – nämlich 225 von 400, gefolgt von den USA und Australien. Speziell im Bereich von Bitcoins und verwandten Kryptowährungen war China in den vergangenen fünf Jahren aber weniger aktiv als die USA und Europa, heißt es mit Bezug auf Berechnungen von Thomson Reuters. Bei Patent-Anmeldungen insgesamt lag China 2017 nach der World Intellectual Property Organization auf Platz zwei hinter den USA.

Eine herausragende Rolle hat China lange Zeit bei der Entwicklung des Bitcoin-Systems gespielt. Die Mehrheit der sogenannten Miner hat den Sitz in diesem Land. Das „Mining“ stellt sicher, dass innerhalb des Bitcoin-Netzes Einigkeit darüber erzielt wird, welche Zahlungen anerkannt werden. Ausschlaggebend ist dabei letztlich die Mehrheit der Teilnehmer, gemessen am Einsatz der Computer-Kapazitäten. Das führt dazu, dass das Mining mit unsinnigem Energieverbrauch verbunden ist.

Inzwischen möchte die Regierung in Peking den hohen Energieverbrauch bremsen. Außerdem ist sie besorgt wegen der Spekulation mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Einige große Miner schauen sich daher im Ausland um. Gefragt sind vor allem Standorte mit billiger Energie und niedrigen Temperaturen, damit die Kühlung weniger aufwendig wird. Ein möglicher neuer Standort: Island.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Mittelfristig dürfte das Mining in China zu Ende gehen, weil die Behörden es nicht mehr haben wollen. Doch wenn das Land zugleich den Einsatz der Blockchain in anderen Bereichen fördert, folgt es damit einem internationalen Trend. Blockchain ist eben viel mehr als Bitcoin.

    Startseite
    Mehr zu: Kryptowährungen - China meldet die meisten Blockchain-Patente an
    0 Kommentare zu "Kryptowährungen: China meldet die meisten Blockchain-Patente an"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%