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Kundenkonten abgeräumt Commerzbank-Lehrling kommt ins Gefängnis

Ein Auszubildender der Commerzbank hat im großen Stil Kundenkonten leergeräumt. Der Ex-Lehrling wurde nun zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Er hatte mit Komplizen mehrere Hunderttausend Euro gestohlen.
25.06.2013 Update: 25.06.2013 - 17:34 Uhr 11 Kommentare
Ein ehemaliger Lehrling der Commerzbank räumte Konten leer. Quelle: Reuters

Ein ehemaliger Lehrling der Commerzbank räumte Konten leer.

(Foto: Reuters)

Mannheim Weil er in großem Maßstab Kundenkonten abgeräumt hat, muss ein ehemaliger Azubi der Commerzbank für drei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Das Mannheimer Landgericht sprach ihn am Dienstag des bandenmäßigen Computerbetrugs, der Datenfälschung und des Ausspähens von Daten schuldig. Der 24-Jährige hatte zugegeben, gemeinsam mit Komplizen rund 340 000 Euro von Kundenkonten abgezweigt zu haben. Ein mitangeklagter Komplize bekam eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Der 24-Jährige hatte schon kurz nach Beginn seiner Ausbildung im Internet Kontakt zu Komplizen aufgenommen, die vor allem in Österreich saßen. Die Bande versorgte er mit den Daten neu beantragter Zugänge für Online-Banking und EC-Karten.

„Er spähte Accounts anderer Bankmitarbeiter aus, steckte dazu einen Keylogger in den PC und brachte so Passwort und Nutzername in Erfahrung“, erläuterte Staatsanwalt Peter Lintz. Keylogger überwachen Tastenschläge auf der Tastatur und speichern diese. Dann habe der 24-Jährige für die Kunden des Bankmitarbeiters neue EC-Karten oder Online-Banking beantragt. Karten und Pin-Nummern habe er sich an verschiedene, eigens angemietete Postfächer schicken lassen.

Der 26 Jahre alte Komplize war unter anderem daran beteiligt, die größeren Geldsummen abzuheben. Beide Männer hatten beteuert, ihre Taten zu bereuen. Sie entschuldigten sich vor Gericht. Ein unbekannter Dritter, der in Chats der Bande unter dem Pseudonym „Einzel“ aufgetreten war, konnte nicht ermittelt werden. Er soll unter anderem für gefälschte Dokumente zuständig gewesen sein.

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    • dpa
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    11 Kommentare zu "Kundenkonten abgeräumt: Commerzbank-Lehrling kommt ins Gefängnis"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @Contra

      Welches Kreditrisiko der Banken?

      Aus einer Bankeinlage von 1000 Euro macht eine Bank bzw. der Eigentümer 50000 Euro!!!

      49000 Euro sind aus dem nichts entstanden!!!

      Wo ist das das Risiko für die Bankster???

      Nur Amateure rauben eine Bank aus, Profis gründen eine Bank!!

      Privatbanken bzw. deren Eigentümer haben das Geldmonopol!

      Geld entsteht nur über Kredit!

      Geld=Schuld

      Jedem Euro Guthaben steht ein Euro Schulden gegenüber!

      Banken schaffen Geld ( Schuldgeld) per Kredit aus dem nichts und verschulden/versklaven damit die Menschheit!!!

      Das verzinste Schuldgeldsystem benötigt immer mehr Schulden um weiter existieren zu können.

      Man kann das Schuldgeldsystem auch anders beschreiben:

      Die Schlauen leben von den Dummen und die Dummen von der Arbeit!!!

    • Quatsch! Das durch den Handwerker eingezahlte Geld dient wiederum zur Kreditvergabe. Zahlen Sie 1.000 EUR ein, bekommen Sie 0,75%, also 7,5 EUR Zinsen p.a. Die Bank verleiht aber dank Ihren 1.000 EUR rund 10.000 EUR zu rund 2% oder 3%. Die Bank bekommt also 200 EUR p.a. Da bleibt noch genug Luft für das Risikomanagement. Was das ist? Leistungslose Alimentierung der Bankenwelt auf Kosten der Bürger und Realwirtschaft.

    • @www_wissensmanufaktur_net

      Selten so einen zusammenhanglosen Mist gelesen.

    • @Contra
      und wo bleibt der Zins und Zinseszins? Bei all den Billionen
      Schulden kann doch keine Volkswirschaft den Zins und Zinseszins erwirtschaften. Denken Sie auch daran, daß sich Zinseszinsen ex-potentiell entwickelt. Schachbrett-Rechnung!

    • Der ex-Lehrling hat unbestreitbar mehrere Straftaten begangen. Allerdings stellt sich mir die Frage, warum denn die ehemaligen Vorstände der HRE (Georg Funke), der IKB (Ortseifen), HSH Nordbank (Nonnenmacher), ... allesamt entweder komplett straffrei oder mit lächerlichen Bewährungsstrafen davongekommen sind. Die einzigen VErfahren, die derzeit noch laufen, haben diese Herren selbst angestrengt, um ihre Gehalts- und Pensionsansprüche einzuklagen.

    • Viel gefährlicher für die Commerzbank und die Allgemeinheit ist aber Herr Blessing, der quartalsweise Milliardenwerte vernichtet.

    • @ www_wissensmanufaktur_net
      Das mit der Geldschöpfung stimmt aber der Rest ist doch Quatsch. Wenn eine Bank einen Kredit vergibt (z.B. Baufi), dann bezahlt der Bauherr damit die Handwerker, die wiederum andere Produkte kaufen etc. Das "Kreditgeld" landet dann irgendwann als Einlage wieder bei einer Bank (außer der Bargeldanteil). Für Einlagen zahlen Banken aber auch Zinsen zahlen und tragen bei Krediten das Kreditrisiko. Ihre Halbwahrheiten sind reine Propaganda und Stimmungsmache.

    • Nur Amateure rauben eine Bank aus, Profis gründen eine Bank!!

      Wie den meisten Lesern nun mittlerweile bekannt sein sollte, so schöpfen Banken Geld „aus dem Nichts“!! ( Wenn sie einen Kredit vergeben )

      Die Banken müssen bei der Kreditschöpfung nur einen Bruchteil der Kredite, die sie vergeben, als Bargeld oder Zentralbankguthaben vorrätig haben, die sogenannte „fraktionale Reserve“ – sie liegt heute bei 1–2% der laufenden Umsätze.

      Mittels der sogenannten „multiplen Kreditschöpfung“ können Banken dann Kredite um ein Vielhundertfaches ihrer Reservebasis „aus dem Nichts schöpfen“, sie dinglich absichern und dafür auch noch Zinsen und Tilgung verlangen.

      Das Finanzsystem der privaten Banken ist ein legales BETRUGSSYSTEM!!

      Wer mehr wissen will, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem" suchen.

      Warum erfahren wir in den Systemmedien nie etwas über das Schuldgeldsystem der internationalen Bankster?

    • Der Betrag war zu gering, daher die hohe Strafe. Ab 100
      Millionen gibt es Bewährung.

    • Warscheinlich hat er nicht genug "geklaut"

      Ab einem Milliardenbetrag ist erst die Straffreiheit garantiert inbegriffen //Ironie aus

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