Landesbank BayernLB verliert Millionen wegen Steinhoff-Skandal
Die Poco-Mutter Steinhoff steckt tief in der Schuldenkrise.
Der mutmaßliche Bilanzskandal des südafrikanisch-niederländischen Möbelkonzerns Steinhoff trifft auch die BayernLB. Die Landesbank soll mehr als 200 Millionen Euro an den Möbelkonzern verliehen, sich von dem Kreditrisiko aber teilweise getrennt haben, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Freitagsausgabe.
Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ und des NDR verkaufte die Bank in dieser Woche Darlehen im Umfang von gut 150 Millionen Euro, wobei sie – legt man Marktpreise zugrunde – rund 60 Millionen Euro Verlust hingenommen haben dürfte. Die übrigen rund 50 Millionen Euro, die die BayernLB noch in der Bilanz hat, sind dem Vernehmen nach durch Immobilien besichert.
Die Bank wollte sich nicht dazu äußern, hält aber ihre Prognose weiter aufrecht, wonach sie für 2017 mit einem Konzernergebnis in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrags rechnet. Sie konnte die Verluste aus den Steinhoff-Risiken also offenbar mit anderen Geschäften ausgleichen.
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