Landesbank Der HSH-Verkauf war eine Einigung in letzter Sekunde
Noch vor zwölf Monaten wollten Gerüchte über eine mögliche Abwicklung der Bank nicht verstummen.
Kiel Es war eines der größten Risiken für den Finanzplatz Deutschland. Noch vor Monaten galt ein Verkauf der HSH Nordbank als extrem schwierig. Doch die Europäische Kommission hatte den Alteignern, darunter die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg, eine Frist für eine Trennung bis Ende Februar gesetzt. Umso größer war am Mittwoch das Aufatmen, dass in letzter Sekunde ein Milliardendeal geschlossen werden konnte.
Die Finanzinvestoren Cerberus und J. C. Flowers werden zusammen mit den drei Gesellschaften Golden Tree, Centaurus Capital und Bawag das Institut nun für rund eine Milliarde Euro komplett von den Ländern Schleswig-Holstein und Hamburg übernehmen. Der Kaufvertrag ist zwar notariell unterzeichnet, doch müssen die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank, das Bundeskartellamt sowie die Länderparlamente dem Deal noch zustimmen.
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